Energiemanagement

Beeindruckende Öko-Bilanz bei Züricher Energieversorger

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Interview

Herr Bucher, ewz nimmt unter den Schweizer Energieversorgern eine Vorreiterrolle in puncto Ökologie ein. Welchen Stellenwert hat dabei das von Ihnen genutzte EDL-Portal?

Bucher: Das Geschäftsfeld „Energiedienstleistungen“ ist das Kompetenzzentrum für Wärme- und Kälteversorgungslösungen. Als Energie-Contractor verkaufen wir unseren Kunden Nutzenergie zu einem exakt definierten Preis verbunden mit einem ökologischen Versprechen. Energieeffizienz ist somit für uns ein wirtschaftlich relevanter Faktor. Weichen die Anlagen im Betrieb von einem optimalen Effizienzpfad ab, so sinken unsere Marge und unser Ertrag.

Ebenso verhält es sich mit der Ökologie. Kann eine Anlage nicht in der optimalen Bandbreite betrieben werden, muss mit ökologisch minderwertigeren Energieträgern ausgeglichen werden. Damit sinkt der ökologische Deckungsgrad der Anlage und damit verbunden unsere Wirtschaftlichkeit. Zu guter Letzt können wir unser Leistungsversprechen in Bezug auf Ökologie nicht einhalten.

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Die Steuerung und Überwachung unserer Anlagen mittels EDL-Portal ist daher für uns von zentraler Bedeutung. Die Profitabilität des Geschäftsfeldes und die Kundenzufriedenheit sind davon unmittelbar betroffen.

Durch welche Faktoren konnten Sie mithilfe des EDL-Portals die CO2-Reduktionen erzielen?

Bucher: Das EDL-Portal unterstützt uns, unsere Anlagen im optimalen Grenzbereich zu betreiben. Die wesentlichen Faktoren sind dabei die permanente Überwachung der Performance unserer Wärmepumpen- und Kälteanlagen, welche laufend anhand der aktuellen Messdaten erfolgt sowie der Fernzugriff für effizientes Störungsmanagement. Der große Teil der CO2-Reduktion ist auf die Umstellung des Hauptenergieträgers zurückzuführen. Mithilfe des im EDL-Portal integrierbaren Energiemanagers konnten wir diese Umstellung wesentlich besser und einfacher organisieren und kontrollieren. Zudem bietet uns das Portal die Möglichkeit, die Anlagen detailliert und präzise zu überwachen und zu managen. Damit ist die Voraussetzung für eine weitere Steigerung im Rahmen einer kontinuierlichen Verbesserung gegeben – jedoch zunehmend im bescheidenen Bereich.

Welchen besonderen Ansprüche hatte die Stadt Zürich? Lesen Sie weiter!

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