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Preisverleihung des 12. eGovernment-Wettbewerbs

BearingPoint und Cisco küren die Sieger der eGovernment-Olympiade

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Firmen zum Thema

Die Preisträger im Einzelnen

Bester Lösungsbeitrag für ein gesellschaftliches Problem – Wirtschaft: Deutsch-polnisches Telemedizinprojekt mit Telekonferenz

Durch den demografischen Wandel steigt nicht nur das Alter der Gesamtbevölkerung, sondern Mecklenburg-Vorpommern leidet zugleich an einer medizinischen Unterversorgung. Deshalb will das Projekt Telemedizin POMERANIA grenzüberschreitend eine bessere Nutzung von medizinischen Kapazitäten erreichen, die durch eine Vernetzung kleinerer Krankenhäuser auf dem Land mit den größeren Krankenhäusern in Städten sowie mit Polen entsteht.

Prof. Dr. Tino Schuppan, Wissenschaftlicher Direktor, Institute for eGovernment/Potsdam: „Gesundheit ist vermutlich das Politikfeld, in dem Informationstechnik mit die größten Wirkungen entfalten kann. Das Telemedizinprojekt zeigt auf, wie Krankenhäuser de facto mittels IT zu Kompetenzzentren werden und so gleichzeitig die fachärztliche Expertise in der Fläche vor Ort bereitstellen können. Hierdurch wird in ländlichen Gebieten die ärztliche Versorgung deutlich verbessert. Außerdem wird mit diesem Projekt einmal mehr deutlich, dass es mit dem bloßen IT-Einsatz nicht getan ist. Vielmehr sind organisatorische Änderungen notwendig, was hier noch grenzüberschreitend zu Polen umgesetzt wurde. Das ist besonders auszeichnungswürdig.“

Bester Lösungsbeitrag für ein gesellschaftliches Problem

Dem Projekt LippeJob-Interaktiv gelingt es, durch die Bereitstellung von mobilen Kommunikationsgeräten, wie Tablets, für Arbeitssuchende, Arbeitsvermittler und Arbeitgeber die Jobvermittlung zu verbessern.

Die bereitgestellte Technik ermöglicht unter anderem Video-Conferencing, die Erstellung digitaler Bewerbungsunterlagen oder auch Unternehmensdarstellungen oder Vorstellung von freien Stellen und Ausbildungsplätzen in filmischer Form.

Der Jobvermittler erhält größtmögliche Transparenz über die Integrationsaktivitäten des Arbeitsuchenden und kann mobil Arbeitgeber und Jobsuchende miteinander in Verbindung bringen.

Christian Rupp, Sprecher der Plattform Digitales Österreich im Bundeskanzleramt, würdigte das Projekt: „Innovatives e-Government ist keine Frage der Größe einer Kommune. Lippe zeigt, wie man mit moderner Technologie die Jobsuche gerade für Alleinerziehende und (Geh-)Behinderte erleichtern kann. Die Interaktivität der Lösung mit Videokonferenz, digitaler Bewerbungsmappe, eLearning- und eSkills- Training begeisterte die Jury und bietet sowohl Arbeitssuchenden als auch Arbeitsanbietern unglaublich viele flexible, schnelle und leichte Möglichkeiten. Vor allem in Zeiten des demografischen Wandels und der unabdingbaren Notwendigkeit des Umgangs mit neuen Technologien, gerade in ländlichen Regionen, bieten digitale Kommunikationswege zwischen Ämtern, Bürgern und Wirtschaft immense Chancen. LippeJob-Interaktiv ist ein hervorragender Test für einen Roll-Out auf größere Regionen und Zielgruppen.“

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