Ricoh-Studie zum Behördenarbeitsplatz der Zukunft

Beamte steuern Roboter und Drohnen und haben einen Knopf im Ohr

| Autor: Ira Zahorsky

Carsten Bruhn, Executive Vice President bei Ricoh Europe, sagt: „Es gibt wenig Zweifel, dass sich der zukünftige Arbeitsplatz im Öffentlichen Sektor vom heutigen unterscheiden wird, da neue Möglichkeiten der Kommunikation und des Empfangs von Informationen in den Vordergrund rücken. Eine Zukunft, in der Augmented-Reality-Brillen Mitarbeitern ermöglichen könnten, ‚einzutreten‘ und so beispielsweise mit geplanten Infrastrukturen zu interagieren, ist nicht mehr fern. Mitarbeiter haben jedoch aufgezeigt, dass noch einige wichtige Schritte erforderlich sind, bevor sie von zukünftigen Innovationen profitieren können. Kleinere Schritte umfassen die bessere Digitalisierung von geschäftskritischen Prozessen und die Prüfung der Art und Weise, wie Mitarbeiter auf Informationen zugreifen. Beispielsweise zeigte die Studie, dass fast ein Drittel der Befragten noch keine Plattformen für die interne Zusammenarbeit verwendet und Follow-Me-Druck und webbasierte Meetings ebenfalls noch viel zu selten im Einsatz sind.“

Leitlinien der Europäischen Kommission

Die Pläne der Europäischen Kommission enthalten zusätzliche Leitlinien zur Förderung digitaler Arbeitsweisen und des Wandels hin zu einem stärker technologieorientierten Arbeitsplatz. Ziel der Kommission ist es, die Verwendung von eGovernment-Services bis 2015 um 50 Prozent bei Bürgern und 80 Prozent bei Unternehmen zu steigern. Dadurch erhält der Öffentliche Sektor weitere Unterstützung bei seinem Engagement für eine technologiebasierte Optimierung von Unternehmensprozessen.

Bruhn fügt hinzu: „Zusätzlich zur Beschleunigung der Digitalisierung können auch nationale und EU-Vorschriften bei der Entwicklung flexiblerer Dienstleistungen im Öffentlichen Sektor helfen. Eine konstant aktuelle Umgebung, die die Zusammenarbeit fördert, wird sicher zu einer Steigerung der Produktivität und effektiver Kommunikation mit Bürgern führen. Es ist eine vielversprechende Vorstellung, dass neue Technologie dazu beitragen könnte, den Druck auf Unternehmen im Öffentlichen Sektor zu senken, die versuchen, ihre Effizienz zu steigern und den Service für Bürger zu verbessern. Das Jahr 2034 könnte der Moment sein, an dem der Arbeitsplatz der Zukunft im Öffentlichen Sektor vollständig realisiert wird. Dies wäre dann der Beginn einer neuen Ära, in der Innovationen wie gedankenbasierte Befehle vielleicht zur Norm am Arbeitsplatz werden.“

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