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Bayerns Polizisten gehen mit digitalen Landkarten auf Verbrecherjagd

12.06.2007 | Redakteur: Gerald Viola

Die manuell bei den einzelnen Polizeidienststellen geführten Steckkarten haben im Freistaat ausgedient, mit denen die Polizei früher Tatorte markiert und so Kriminalitätsbrennpunkte

Die manuell bei den einzelnen Polizeidienststellen geführten Steckkarten haben im Freistaat ausgedient, mit denen die Polizei früher Tatorte markiert und so Kriminalitätsbrennpunkte erkannt hat. Seit 1999 wurde zunächst beim Polizeipräsidium München und seit 2004 flächendeckend bei der Bayerischen Polizei die Web-Anwendung GLADIS (Geografisches Lage-, Analyse-, Darstellungs- und Informationssystem) entwickelt. Damit können bayernweit digitale Landkarten erzeugt werden, die die Polizei bei der Kriminalitätsanalyse und Verbrechensbekämpfung professionell unterstützen. „Seit 2006 kann jeder der rund 32.000 bayerischen Polizeibeamten aufgrund der automatisierten Vernetzung der polizeilichen Vorgangsdaten mit GLADIS die tagesaktuelle Kriminalität für seinen Zuständigkeitsbereich geografisch analysieren. Mit diesem flächendeckenden Einsatz von GLADIS ist Bayern in der geografischen Kriminalitätsanalyse und Straftatenbekämpfung bundesweiter Marktführer“, betonte Innenminister Günther Beckstein. Neben der erfolgreichen Schleierfahndung sei GLADIS damit ein weiterer wichtiger Baustein im Kampf gegen überregional und international agierende Täter. Den datenschutzrechtlichen Belangen sei durch die Verknüpfung mit der Vorgangsverwaltung und dem dort hinterlegten Zugriffs- und Berechtigungskonzept Rechnung getragen. Der Bayerische Datenschutzbeauftragte sei bereits im Vorfeld in dieses Konzept eingebunden worden, so Beckstein.

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