Moderner Staat

Bayern zeigt in Berlin Projekte für strategisches eGovernment

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Die Zukunft der Öffentlichen Verwaltung

Die Studie untersucht viele Lebensbereiche – auch die Öffentliche Verwaltung und den Themenbereich eGovernment. Wenn Sie einen Ausblick wagen: Wie wird die Verwaltung in Bayern 2020 aussehen?

Pschierer: Die Öffentliche Verwaltung und ihr Umgang mit dem Bürger wird sich nahtlos in die neuen digitalen Lebensbilder einfügen, das heißt, es wird in hohem Maße Anwendungen für kleine mobile Endgeräte geben, sodass der Bürger – ob von unterwegs oder zu Hause – die Verwaltungsleistungen auf bequeme Art in Anspruch nehmen kann.

Gleichzeitig werden dem Bürger zentrale Anlaufpunkte für seine Anliegen und Fragen aller Art nach dem Prinzip „One-Face-to-the-Customer“ zur Verfügung gestellt.

Diese zentralen Anlaufpunkte nehmen alle Anträge und Fragen entgegen, steuern die ganzheitliche Bearbeitung und geben dem Bürger von sich aus Rückmeldung über die weiteren Schritte.

Die Entwicklung, die hier mit der EG-Dienstleistungsrichtlinie mit den sogenannten Einheitlichen Ansprechpartnern eingeleitet wurde, werden wir im Sinne von mehr Bürgernähe konsequent fortsetzen.

Durch weitere Offenlegung ihrer Daten und partizipative Ansätze der Meinungsbildung und Entscheidungsvorbereitung auf Basis von Web-2.0-Technologien wird die Verwaltung noch bürgerfreundlicher werden.

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