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News Bayern unterzeichnet Vereinbarung zum Aufbau einer Geodateninfrastruktur

| Redakteur: Gerald Viola

Zukunftsorientiert soll der Zugang zu den in Öffentlichen Verwaltungen vorhandenen Geodaten durch die stetig wachsenden Anforderungen ausgerichtet werden. Finanzstaatssekretär Georg

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Zukunftsorientiert soll der Zugang zu den in Öffentlichen Verwaltungen vorhandenen Geodaten durch die stetig wachsenden Anforderungen ausgerichtet werden. Finanzstaatssekretär Georg Fahrenschon teilte anlässlich der Unterzeichnung einer Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern mit, dass die Entwicklung einer Geodateninfrastruktur wesentlicher Bestandteil der eGovernment-Initiative des Freistaates Bayern sei. Eine Geodateninfrastruktur stellt neben Geobasisdaten, wie topografischen Karten oder Katasterkarten, eine Vielzahl an weiteren Fachdaten durch Internetdienste bereit, wie Schutzgebiete oder Denkmaldaten. Grundlage für eine breite Verwendbarkeit der Daten für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung ist die Einhaltung internationaler Standards. Damit wird eine weitgehende Herstellerunabhängigkeit beim Einsatz von Informationssystemen erreicht. Investitionsentscheidungen der Wirtschaft werden fundierter und Verwaltungsentscheidungen transparenter durch die Verwendung von öffentlichen Geodaten.Fahrenschon stellte fest, dass sich Bayern mit dem Ausbau seiner Geodateninfrastruktur führend in einem Umfeld bewegt, das auch von den anderen Ländern und dem Bund bearbeitet wird. Abstimmungen werden in einem deutschlandweiten Koordinierungsgremium gefunden, das auch Anlaufstelle der EU-Kommission zur europaweiten Koordinierung ist. Die unterzeichnete Verwaltungsvereinbarung stellt dessen Betrieb sicher.

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(ID:2016416)