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News Bayern stärkt Rolle als eGovernment-Standort

Redakteur: Gerald Viola

„Der Service für Unternehmen und Behörden wird deutlich verbessert. Der Freistaat Bayern wird als erster Flächenstaat in Deutschland eine gesamtheitliche Beschaffungs- und Vergabeplattform

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„Der Service für Unternehmen und Behörden wird deutlich verbessert. Der Freistaat Bayern wird als erster Flächenstaat in Deutschland eine gesamtheitliche Beschaffungs- und Vergabeplattform landesweit einführen. Damit sinken die Prozesskosten für die Beteiligten und die Modernisierung der Verwaltung wird nachhaltig unterstützt“, sagte Finanzminister Kurt Faltlhauser aus Anlass der Vergabe des Auftrags für innovative Beschaffungs- und Vergabelösungen an die Healy Hudson GmbH und die Unilog avinci. Das neue Verfahren gelte für alle Vergabeverfahren im Bereich der Verdingungsordnung für Leistungen (VOL) sowie Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF). Auch die Vergabe von Bauleistungen nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) kann über das System abgewickelt werden. Der Freistaat werde zukünftig Beschaffungs- und Vergabemaßnahmen elektronisch und medienbruchfrei durchführen. Die Bieter werden bei der Abgabe der Angebote durch den integrierten Bieterangebotsassistenten unterstützt und können diskriminierungsfrei, das heißt, ohne die Notwendigkeit zur Installation von Software, elektronische Angebote abgegeben.Bayern sei, so Faltlhauser, bereits seit fast zehn Jahren beim eProcurement tätig. Bereits 1998 sei der erste Pilotversuch zur Online-Beschaffung von Toner für Druck- und Kopiergeräte gestartet worden. Wenig später kam ein zweites Projekt im Bereich Papierbeschaffung für das Innen-, Finanz- und Landwirtschaftsministerium sowie für die Polizei und die Bayerische Staatskanzlei hinzu. Mit der VOL/A-konformen Internetlösung für einen EU-Teilnahmewettbewerb mit nachfolgender beschränkter Ausschreibung hätten durch die Bündelung der Einkaufsprozesse alleine bei den Beschaffungskosten für Papier Einsparungen von 26 Prozent realisiert werden können. Die Prozess- und Transaktionskosten seien um rund 80 Prozent gesenkt worden.

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