Suchen

OZG-Umsetzung Bayern lässt sich von MACH beraten

Autor: Manfred Klein

Die Lübecker MACH AG hat die Ausschreibung des Staatsministeriums für Digitales in Bayern zur Beratung bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) gewonnen. Christian Rupp, Chief Innovation Officer der MACH AG und des Joint Innovation Labs, wird die Projektleitung übernehmen.

Firmen zum Thema

Sollte es dem Freistaat Bayern tatsächlich gelingen, bis Ende 2020 die wichtigsten Dienstleistungen online bereitzustellen, könnte das vorgestellte Beratungsmodell durchaus Schule machen
Sollte es dem Freistaat Bayern tatsächlich gelingen, bis Ende 2020 die wichtigsten Dienstleistungen online bereitzustellen, könnte das vorgestellte Beratungsmodell durchaus Schule machen
(© Markus Bormann - stock.adobe.com)

Christian Rupp hat als Exekutivsekretär eGovernment des Bundes im Österreichischen Bundeskanzleramt und Sprecher der Plattform Digitales Österreich der Bundesregierung die Erfolge Österreichs der letzten 15 Jahre maßgeblich gestaltet sowie Digitalstrategien für zahlreiche andere Staaten verfasst.

Christian Rupp soll den Freistaat vei der OZG-Einführung beraten
Christian Rupp soll den Freistaat vei der OZG-Einführung beraten
(© MACH AG)

Als Projektleiter soll Christian Rupp, Chief Innovation Officer der MACH AG und des Joint eGovernment and Open Data Innovation Lab, den Freistaat Bayern nun fachlich bei der OZG-Umsetzung beraten. Rupp betonte in diesem Zusammenhang: „Bei der OZG-Umsetzung bedarf es nicht nur einer technischen Abstimmung, sondern vor allem einer organisatorischen Koordination mit notwendigen Schulungsmaßnahmen sowie einer internen beziehungsweise externen Kommunikationskomponente.“

Konkret sollen im Rahmen des Projekts übergreifender Strukturen für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und der EU-Verordnung zum Single Digital Gateway gehen. Ebenso stehen die Ausgestaltung eines zentralen Anforderungsmanagements sowie eine kundenorientiere Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie für Unternehmen auf der Projektagenda.

Im Zuge des Onlinezugangsgesetzes sind Bund, Länder und Kommunen verpflichtet, bis spätestens 31. Dezember 2022 ihre Verwaltungsleistungen auch digital anzubieten. Bayern hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die wichtigsten Verwaltungsleistungen bereits bis Ende 2020 digital bereitzustellen.

In Zeiten von Covid-19 fand der Kick-off bereits komplett remote statt und auch in den nächsten Wochen soll wird das Projekt mithilfe von Web-Meetings, Videokonferenzen, shared documents und distance learning verlaufen. Dank digitaler Lösungen kann das Projekt trotz Kontaktverboten und Ausgangssperren starten und somit die anstehende Umsetzung des OZGs angegangen werden.

(ID:46492262)