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Elektronischen Gewerbeanmeldung im Netz Bayern baut eGovernment-Angebot aus

Redakteur: Manfred Klein

Der Freistaat Bayern plant, das Online-Verfahren GEWAN (GEWerbeANzeigen im Netz) zu einer bayernweiten, medienbruchfreien eGovernment-Plattform auszubauen. weiter auszubauen.

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Bayern-CIO Franz Josef Pschierer plant weiteren eGovernment-Ausbau
Bayern-CIO Franz Josef Pschierer plant weiteren eGovernment-Ausbau
( Archiv: Vogel Business Media )

Hintergrund: Seit der Änderung der Gewerbeordnung am 1. März 2010 dürfen neben den Städten und Gemeinden auch die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern Gewerbemeldungen rechtsverbindlich entgegennehmen; die eingegangenen Anzeigen müssen die Kammern dann an die zuständigen Städte und Gemeinden weitergeben. In Ermangelung eines zentralen Datenbestands können die Wirtschaftskammern bislang aber nur Gewerbeanmeldungen, nicht aber Um- und Abmeldungen elektronisch versenden; sie müssen in diesen Fällen auf die herkömmlichen Papierformulare zurückgreifen. Um ihnen zu ermöglichen, ihre neuen rechtlichen Kompetenzen auch in ganzem Umfang elektronisch umzusetzen, soll das Verfahren GEWAN (GEWerbeANzeigen im Netz) um neue Funktionalitäten erweitert werden.

Der IT-Beauftragte des Freistaates Bayern, Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer, der auf dem eGovernment Summit 2010 der eGovernment Computing mit dem eGovernment Leadership Award ausgezeichnet wurde, erklärte dazu anlässlich des Starts des Lenkungsausschusses zum Ausbau der GEWerbeANzeigen im Netz: „Wir werden das eGovernment-Verfahren GEWAN zu einer bayernweiten Serviceplattform ausbauen und auch den Wirtschaftskammern die Gewerbeanzeige von A bis Z ermöglichen!“.

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