Fälschungssicherer Ausweis Bangladesch stattet Botschaften mit ePass-Infrastruktur aus

Autor: Ira Zahorsky

Im vergangenen Jahr hat die Volksrepublik Bangladesch es trotz den Pandemie-Umständen geschafft, alle 72 regionalen Passstellen mit den nötigen IT-Ressourcen für ePässe auszustatten. Die entsprechende Infrastruktur soll jetzt auch in den Botschaften aufgebaut werden.

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Asaduzzaman Khan, Innenminister von Bangladesch, will alle Botschaften mit einer ePass-Infrastruktur ausstatten.
Asaduzzaman Khan, Innenminister von Bangladesch, will alle Botschaften mit einer ePass-Infrastruktur ausstatten.
(Bild: Veridos)

Anfang September hat das Innenministerium und die Abteilung für Einwanderung und Pässe von Bangladesch den neuen ePassport-Service in der Berliner Botschaft eingeweiht. Gemeinsam mit dem deutschen Technologiepartner Veridos soll die nötige Infrastruktur für die Erfassung und Ausstellung von ePässen in den kommenden Monaten auch in allen anderen 75 Botschaften des südasiatischen Landes aufgebaut und eingerichtet werden. Anschließend werden die Botschafts-Mitarbeiter geschult.

Die bangladeschischen Bürger können den ePass über ein Onlineportal beantragen. Hierüber kann auch ein persönlicher Termin für die Erfassung der biometrischen Daten vereinbart werden. Künftig sollen auch die Gebühren online bezahlt werden können. Die Dokumente werden in Bangladesch hergestellt, personalisiert und an die Botschaften versendet. Die im Ausland lebenden Bürger können wieder über das Onlineportal den Status ihres Dokuments einsehen und ob es zur Abholung bereitliegt.

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Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS