Landes-CIO Stefan Krebs zur IT-Konsolidierung

Baden-Württemberg will eAkte bis 2022 einführen

| Autor: Manfred Klein

Zum 1. Januar 2022 soll die elektronische Akte in der Landesverwaltung verbindlich eingeführt werden, in der zweiten Jahreshälfte 2018 soll der Rollout beginnen.

Zum Thema eGovernment erklärte Krebs: „In einer Gesellschaft, die geprägt ist von zunehmender Digitalisierung und Nutzung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tabletcomputern, darf sich die Verwaltung diesen Entwicklungen nicht verschließen.“

„Die Bürgerinnen und Bürger sind es gewohnt, online jederzeit den aktuellen Busfahrplan einsehen, Konzertkarten kaufen oder Bankgeschäfte tätigen zu können – die Dienstleistungen der Verwaltung sollten ähnlich leicht erreichbar sein.“

Die Erarbeitung eines eGovernment-Gesetzentwurfs für Baden-Württemberg zur Einbringung in den Landtag, in dem notwendige Voraussetzungen für umfassende eGovernment-Angebote für Bürger und Wirtschaft geschaffen werden, stehe kurz vor dem Abschluss. Schon seit Jahren stelle Baden-Württemberg seinen Bürgerinnen und Bürgern mit dem Portal „service-bw“ (www.service-bw.de) erfolgreich eGovernment-Dienste zur Verfügung.

„Ende 2015 werden wir nach intensiver Vorbereitung mit einer vollständigen Neuimplementierung von service-bw ans Netz gehen“, kündigte Stefan Krebs an.

Erste Eckpunkte seiner strategischen Überlegungen hat der Landes-CIO in einem Strategiepapier festgehalten. Diese Eckpunkte sollen nun in einer eGovernment-Strategie und einer IT-Strategie präzisiert werden.

Stefan Krebs abschließend: „Diese Strategien werden wir im Dialog entwerfen, konsequent umsetzen und dynamisch entlang der sich ändernden Rahmenbedingungen weiter entwickeln.“

Das Interview mit Landess-CIO Stefan Krebs in eGovernment Computing finden Sie hier.

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