Suchen

Elektronische Vergabe Baden-Württemberg startet Beschaffungsplattform

| Redakteur: Manfred Klein

Die staatlichen Hoch- und Straßenbauämter sowie das Logistikzentrum Baden-Württemberg haben sämtliche Ausschreibungsprozesse auf das medienbruchfreie vollelektronische Verfahren umgestellt.

Firmen zum Thema

( Archiv: Vogel Business Media )

Das Projekt eVergabe ist Teil der eGovernment Initiative des Landes zur Vereinfachung und Durchführung von Prozessen bei Verwaltungen. Bei der Umsetzung orientiert sich das Land an den Richtlinien der Europäischen Kommission. Diese verlangen, dass spätestens 2010 alle Vergaben elektronisch durchgeführt werden müssen. Mit der eVergabe sieht sich das Ländle hier in einer Vorreiterrolle: Die am eVergabe-Projekt beteiligten Verwaltungen des Landes starten schrittweise zwischen November 2008 und Anfang 2009 mit der eVergabe. Alle Verfahren nach den Vertrags- und Verdingungsordnungen für Bau, für Dienst- und Lieferleistungen sowie für freiberuflich Tätige sollen dann statt auf dem Papierweg auf dem elektronischen Weg laufen. Die Verwaltungen des Landes setzen den „AI Vergabemanager“ von Administration Intelligence, bereitgestellt vom Ausschreibungsdienst des Staatsanzeiger-Verlags, ein.

Im Zuge der eVergabe ersetzt die elektronische Angebotsabgabe über Vergabe24 das bisherige Verfahren über den Postweg. Für Bieter wird die Angebotserstellung und -abgabe so schneller und einfacher, spart zudem Papier. Verfahrensfehler werden durch Plausibilitätsprüfungen vermieden. Die elektronischen Angebote werden mittels digitaler Signatur „unterschrieben“ und sind so rechtskonform und sicher vor Manipulation. Die Bieter erhalten für die Teilnahme an der eVergabe die notwendige Software in Kombination mit dem Zugang zu Vergabe24 vom Ausschreibungsdienst des Staatsanzeiger-Verlags.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2017682)