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eGovernment-Wettbewerb Auszeichnung für Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie

| Redakteur: Manfred Klein

Das Land Hessen verbessert den Bürgerservice für Existenzgründer und Unternehmer. In wenigen Tagen zur Gewerbeanmeldung, ohne aufwendige Behördengänge, stattdessen bequem von zu Hause aus – seit dem 28. Dezember ist das kein Wunschtraum mehr, sondern Realität. Der hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch und der Bevollmächtigte für eGovernment der Landesregierung in Wiesbaden, Staatssekretär Horst Westerfeld, gaben damit das Startsignal für den Einheitlichen Ansprechpartner in Hessen.

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Vize-Regierunsgpräsident Hans-Otto Kneip, PRojektleiter Georg Matzner, Wirtschaftsminister Dieter Posch, Regierungspräsident Dr. Lars Witteck und Staatssekretär Horst Westerfeld schalten das Portal frei
Vize-Regierunsgpräsident Hans-Otto Kneip, PRojektleiter Georg Matzner, Wirtschaftsminister Dieter Posch, Regierungspräsident Dr. Lars Witteck und Staatssekretär Horst Westerfeld schalten das Portal frei
( Archiv: Vogel Business Media )

Die neue Online-Servicestelle für Selbstständige, Unternehmer und Freiberufler ist ein bedeutender Meilenstein zur modernen Verwaltung und Wirtschaftsförderung. Der Einheitliche Ansprechpartner koordiniert gewerbliche Genehmigungsverfahren und unterstützt sie von der Antragstellung bis zur Genehmigung elektronisch.

Dazu Posch: „Damit baut Hessen bürokratische Hürden ab, sorgt für merkbar bessere Startbedingungen und bringt die Bewältigung der Wirtschaftskrise ein weiteres Stück voran.“ Bei der Veranstaltung im Regierungspräsidium Gießen betonte der Bevollmächtigte des Landes für eGovernment und Informationstechnologie, Staatssekretär Horst Westerfeld, das Land habe ein modernes technisches System entwickelt, das bundesweit neue Maßstäbe in Sachen Bürger- und Kundenfreundlichkeit setze. Es ermögliche die Antragstellung komfortabel über das Internet, bilde das weitere Verfahren über den Einheitlichen Ansprechpartner unter Einbindung von Kommunen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und weiteren Behörden elektronisch ab und nehme damit ein Stück Verwaltung der Zukunft vorweg.

Westerfeld: „So wird Verwaltung zum Dienstleister der Dienstleister – und das in einem Tempo, das mit Papier nicht zu leisten wäre“.

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