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Online-Portal „i-Kfz“ Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges über das Internet

| Autor: Ira Zahorsky

Über das Online-Portal „i-Kfz“ können Hessens Bürger ihr Fahrzeug künftig von zu Hause aus und zu jeder Uhrzeit außer Betrieb setzen. Auch zahlreiche Kfz-Zulassungsstellen in Rheinland-Pfalz wollen bald nachziehen. Es gibt allerdings einige Voraussetzungen, um den Service in Anspruch nehmen zu können.

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Unter der Stempelplakette des Kennzeichens befindet sich ein Code, der zur Außerbetriebsetzung benötigt wird.
Unter der Stempelplakette des Kennzeichens befindet sich ein Code, der zur Außerbetriebsetzung benötigt wird.
(Foto: ekom21)

Mit Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung erspart sich der Bürger seit dem 1. Januar 2015 für die Außerbetriebsetzung seines Fahrzeugs den Gang zur Zulassungsbehörde. Möglich wird dies durch die neuen Stempelplaketten auf den Kennzeichen und einen verdeckten Sicherheitscode auf der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein).

Zur online-basierten Außerbetriebsetzung seines Fahrzeuges benötigt der Halter einen neuen Personalausweis mit elektronischem Identitätsnachweis, einen Computer mit Internetanschluss sowie ein Kartenlesegerät, die Kennzeichen mit den neuen Stempelplaketten und die Zulassungsbescheinigung Teil 1 mit dem neuen Sicherheitssiegel.

Ablauf

Über das Online-Portal „i-Kfz“ des hessischen IT-Dienstleisters ekom21 erfolgt zunächst die Identifizierung mittels des neuen Personalausweises. Anschließend gibt der Fahrzeughalter das Kennzeichen seines Fahrzeuges ein und rubbelt in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 den Sicherheitscode frei. Diesen siebenstelligen Code gibt er auf der Portalseite ein. Danach muss auf dem vorderen und hinteren Kennzeichen ein Feld auf der Stempelplakette freigerubbelt werden. Auch hier befinden sich Codes, die der Bürger im Portal erfasst. Die Bezahlung der Gebühr erfolgt bargeldlos über ePayment. Die gängigsten Bezahlsysteme sind in der Lösung integriert.

Die erfassten Daten werden mit dem zentralen Fahrzeugregister beim Kraftfahrt-Bundesamt abgeglichen. Sind diese fehlerfrei, wird der Antrag des Bürgers elektronisch an die zuständige Zulassungsbehörde weitergeleitet. Dort erfolgt der Abschluss des Vorgangs. Den schriftlichen Bescheid über die erfolgte Außerbetriebsetzung bekommt der Fahrzeughalter auf Wunsch per Post oder De-Mail zugestellt.

Die elektronische Außerbetriebsetzung ist bereits in Hessen und in Kürze auch über 39 Kfz-Zulassungsstellen in Rheinland-Pfalz möglich.

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Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS