eGovernment-Wettbewerb

Ausgezeichnetes eGovernment

| Autor: Susanne Ehneß

Bestes Modernisierungsprojekt

„KLAR (KaisersLauternAnalyseRecherche)“, Stadtverwaltung Kaiserslautern.

Jury-Mitglied Franz-Reinhard Habbel, Publizist, Gründer Innovators Club: „Das Analyse- und Recherche-Tool KLAR informiert Politik, Verwaltung und Bürgerschaft mit aktuellen Daten über die Lage der Stadt Kaiserslautern in zentralen Politikfeldern wie beispielsweise Mobilität, Finanzen und Umwelt. Die Anwendung macht die Stadt transparent und zeigt beispielhaft für andere Kommunen, welchen Wert Daten für die Steuerung einer Kommune haben.“

Bestes Kooperationsprojekt

„Wasser-DE: Kooperatives Informationsmanagement in der Wasserwirtschaft“, Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA).

Jury-Mitglied Prof. Dr. Maria Wimmer, Dekanin am Institut für Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik, Universität Koblenz-Landau: „Ein interessantes und komplexes Projekt, das sowohl auf fachlicher als auch rechtlicher Seite vielen Herausforderungen begegnet. Insbesondere die Kooperation über verschiedene Ebenen hinweg stellt für andere Bereiche und auch andere EU-Mitgliedstaaten ein gutes Praxisbeispiel dar und es lohnt sich, einen fachlichen Austausch zu suchen.“

Bestes Infrastrukturprojekt (zwei Gewinner)

„Virtual und Augmented Reality im Hamburger Hafen“, Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg.

Jury-Mitglied Christian Rupp, Sprecher Plattform Digitales Österreich: „Virtual und Augmented Reality sind eine spannende Innovation im eGovernment Serviceumfeld. Kosteneinsparungen durch virtuelle Begehungen, Effizienz durch Prüfung bereits im Konstruktionsstadium, Einbau georeferenzierter Fotos, Drohnenbefliegung usw. zeigen die Möglichkeiten von VR und AR bzw. deren APPs. Ein Leuchtturmprojekt, welches sich sowohl für Verwaltung als auch Privatwirtschaft skalieren lässt.“

Und:

„Verkehrssicherheitsscreening Baden-Württemberg“, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.

Jury-Mitglied Cédric Roy, Leiter E-Government Schweiz: „Vision Zero: keine Toten und Schwerverletzten im Strassenverkehr. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, braucht es Systeme, welche die Unfallanalyse und damit die Unfallprävention ermöglichen. Baden-Württemberg hat mit dem Projekt Vision Zero genau ein solches System entwickelt und betreibt es erfolgreich. Die Aggregation unterschiedlicher Informationen wie Fahrbahnzustand oder Geschwindigkeit des Fahrzeugs ermöglicht es, gezielte Massnahmen zu definieren. Ihre Umsetzung trägt zu einer spürbaren Verbesserung der Verkehrssicherheit bei und hilft so letztlich, Leben zu retten. Somit ist VSS ein durchdachtes, nachhaltiges und überzeugendes Projekt, bei dem die Digitalisierung im Dienste der Gesellschaft steht.“

Publikumspreis

Zusätzlich zu den von der Jury verliehenen Preisen wird auf dem 23. Ministerialkongress am 7. September 2018 der Publikumspreis vergeben. Noch bis zum 3. August können alle Interessierten für ihren persönlichen Favoriten im Online-Voting abstimmen.

Bilder von der Veranstaltung im Rahmen des „Zukunftskongresses Staat und Verwaltung“:

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