„eAward 2013“ für Government-Projekte

Ausgezeichnete Österreicher

| Redakteur: Susanne Ehneß

Alle Sieger des „eAward 2013“
Alle Sieger des „eAward 2013“ (Bild: Milena Krobath)

Zum neunten Mal wurde in Wien der „eAward“ an Unternehmen und Verwaltungen verliehen. Der Wirtschaftspreis prämiert die 21 innovativsten und nutzerfreundlichsten Projekte aus Österreich. Auch drei herausragende eGovernment-Projekte schafften es auf das Treppchen.

Kompetenz und Innovationskraft zeichnen die prämierten Betriebe und Verwaltungen aus – darin waren sich Gastgeber T-Systems und der Report Verlag sicher. Aus den Nominierungen in sieben Kategorien wählten sie die Gewinner. In der Kategorie „Verwaltung“ gab es sieben Nominierungen, drei davon wurden gekürt.

Der Drittplatzierte

Die Stadt Wien hat mit ihrem Projekt „Baum- und Spielplatzkataster“ den dritten Platz belegt. Mit diesem System sollen verschiedene Bereiche wie die Kontrolle von Baumbeständen oder Spielplätzen zur Anwendung kommen. Mobile Endgeräte wie Tablets sind dabei mit verschiedenen Systemen, wie einer Hausverwaltungssoftware, einem Dokumentenmanagement- und Workflow-System oder einem Geoinformationssystem gekoppelt, sodass die auf den Tablets zur Verfügung gestellten Daten immer auf dem aktuellen Stand sind.

Durch die mobil erfassten Daten, Fotos oder Texte, die sofort an das zentrale Enterprise-Content-Management-System übertragen werden, sollen schnelle Informationen zum Zustand der Objekte und zu den notwendigen Maßnahmen erhältlich sein. Durch die systematischen Kontrollen habe sich in Wien die Sicherheit bei den rund 68.000 Bäumen im Bestand von „Wiener Wohnen“ und den Spielgeräten auf den rund 1.300 Spielplätzen in Gemeindebauten deutlich erhöht.

Die eAward-Jury bezeichnete das Modellprojekt als „beispielhaft für Transparenz und Effizienz in der Verwaltung“ und als „Beweis für die Top-Rolle Österreichs im eGovernment“.

Der zweite Gewinner

Auf den zweiten Platz wurde das Einwohner- und Standesamt des Magistrats Linz mit dem Projekt „Schau auf Linz“ gewählt.

Die Stadtverwaltung der Stadt Linz betreibt seit vielen Jahren ein zentrales Beschwerdemanagement, „Schau auf Linz“ erweitert dieses um Nutzungsmöglichkeiten durch mobile Medien. Durch eine Smartphone-App werde nun für Bürger, die im Stadtgebiet unterwegs sind und ein Problem melden wollen, ein unkomplizierter und niederschwelliger Zugang geschaffen.

Der Service komme bei der Bevölkerung in hohem Maße an und habe einen Nutzungs- und Bekanntheitsgrad erreicht, der selbst für Experten überraschend sei. Ausschlaggebend dafür, dass gerade diese Plattform im Vergleich zu ähnlichen Anwendungen so häufig in Anspruch genommen werde, liege darin, dass die Lösung durchgängig, einfach, transparent und vollständig integriert sei.

Die Jury urteilte, dass das Linzer Projekt sichtbar mache, wie schnell eine Verwaltung reagieren könne.

Welches eGovernment-Projekt gewonnen hat, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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Bereits Anfang 1970 war die öffentliche Verwaltung stark EDV-durchdrungen, nicht zuletzt durch...  lesen
posted am 21.05.2014 um 08:06 von Unregistriert


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