Best Practice in Leipzig

Ausfallsichere Server im Kindernotfallzentrum

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Totale IT-Verfügbarkeit durch ausfallsicheren Server

Das Thema IT-Verfügbarkeit stand daher auch auf der Tagesordnung, als Ende 2010 Überlegungen zum Ersatz der bisherigen Server angestellt wurden. Zum einen waren die Systeme an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen, sie waren unter der Last neuer Aufgaben schließlich immer langsamer geworden und es war klar, dass sie für Erweiterungen keine Kapazitäten mehr hatten.

Daher musste in ein leistungsfähiges und skalierbares System investiert werden. Zum anderen sollte ein neues Serversystem zugleich auch das Ausfallrisiko vermindern. Vorgabe: ein reibungsloser Praxisbetrieb rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr – und die Server sollten nicht nur möglichst störungsfrei arbeiten, sondern im Fall des Falles ohne Datenverlust eine schnelle Fortsetzung des Betriebs ermöglichen.

Diese Anforderungen konnte das Kindernotfallzentrum mit der ausfallsicheren Serverlösung Stratus Avance erfüllen. Avance verbindet zwei handelsübliche Standard-x86-Server und führt permanent eine Synchronisation beider Rechner durch. Sollte einer der beiden auf Grund eines technischen Defekts ausfallen, so kann das jeweilige Partnersystem den Betrieb automatisch und ohne Unterbrechung fortsetzen.

Sobald die Störung behoben ist, werden die inzwischen erfolgten Änderungen auf dem vorübergehend ausgefallenen System von Avance automatisch nachgeführt, sodass schließlich beide Server wieder parallel arbeiten.

Die Avance-Software meldet alle Störungen selbstständig an Stratus und an den jeweiligen Stratus-Partner, sodass eventuell benötigte Austauschteile immer kurzfristig bereitgestellt werden können, meist noch ehe der Anwender das Vorliegen einer Störung überhaupt bemerkt. Durch eine ständige Analyse der Betriebszustände lassen sich außerdem Störungen schon im Voraus erkennen, sodass noch vor Eintreten eines Fehlerfalles entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können.

Von großer Bedeutung ist für Dr. Teichmann, dass alle diese Vorgänge automatisch und ohne jegliche manuelle Eingriffe ablaufen, denn die Klinik verfügt nicht über IT-Fachkräfte, um komplexe Installationen oder eine technische Betreuung vorzunehmen. „Bei uns gibt es niemanden, der einen Server wieder hochfahren könnte“, führt Dr. Teichmann dazu aus.

„Wir haben zwar im Systemhaus medical future einen kompetenten Partner, aber auch der kann nicht rund um die Uhr neben unserem Server stehen. Also sind wir darauf angewiesen, dass die Systeme Störungen von alleine bewältigen können, auch nachts oder am Wochenende.“

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