bremen online services fusioniert

Aus bos wird Governikus

| Redakteur: Manfred Klein

bos-Geschäftsführer Dr. Stephan Klein
bos-Geschäftsführer Dr. Stephan Klein (Foto: bos)

Der IT-Security-Anbieter bremen online services (bos) fusioniert mit seiner Vertriebstochter Governikus. Die Spezialisten für den rechtssicheren Kommunikationszyklus firmieren ab März unter dem Namen Governikus. eGovernment Computing sprach mit dem neuen und alten Geschäftsführer Dr. Stephan Klein über die Hintergründe des Zusammenschlusses.

„Nach 15 erfolgreichen Jahren am Markt stellen wir auch im Hinblick auf unsere Unternehmensstruktur die Weichen für die Zukunft und machen aus unserer etablierten Produktdachmarke eine Unternehmensmarke“, erläutert Geschäftsführer Dr. Stephan Klein.

„Als die Freie Hansestadt Bremen sich 1999 dazu entschlossen hat, für die Umsetzung des beim eGovernment-Wettbewerb Media@KOMM eingereichten Realisierungsprojekt ein Unternehmen als Public Private Partnership zu gründen, stand die Entwicklung des 'Bremer Online Service' mit der entsprechenden Infrastruktur im Vordergrund und diente quasi als Namenspate. Daraus wurde Anfang des neuen Jahrtausends die erste Anwendung auf Basis des OSCI-Protokolls, die heute als eine von fünf Anwendungen des IT-Planungsrates als Governikus bekannt ist und kontinuierlich weiterentwickelt und gepflegt wird.“

Und: „Zwischenzeitlich geht es bei Governikus natürlich um weit mehr, als die Versandinfrastruktur von OSCI-Nachrichten. Das Spektrum reicht heute von der Authentisierung über den Transport bis hin zur beweiswerterhaltenden Langzeitaufbewahrung – sprich: den kompletten Lebenszyklus elektronischer Kommunikation unter Berücksichtigung sämtlicher gesetzlicher Anforderungen und dem Schutz personenbezogener Daten“, so Klein weiter.

Und weiter: „Als wir vor knapp zehn Jahren damit begonnen haben, auch den europäischen Kontext zu verfolgen und uns an Projekten der Europäischen Kommission beteiligt haben und Governikus auch in europäische Länder, wie zum Beispiel die Schweiz, zu exportieren und dann darüber hinaus das Governikus Portfolio auch außerhalb der Öffentlichen Verwaltung und der deutschen Justiz zu vermarkten, war der Regionalbezug in unserem Unternehmensnamen schwierig.

Bereits 2009 war zu erkennen, dass die Produktdachmarke Governikus fast bekannter ist als unser Unternehmensname, weshalb wir uns dazu entschlossen hatten, eine Vertriebstochter namens Governikus zu gründen, um unsere Lösungen auch außerhalb des deutschen eGovernments zu vermarkten.

Das hat funktioniert und nach nunmehr 15 Jahren seit Gründung und über 10 erfolgreichen „Governikus-Lösungen“-Jahren ist es für uns an der Zeit, aus der etablierten Produktdachmarke eine Unternehmensmarke zu machen. Wir verschmelzen die beiden Unternehmen und ändern unseren Unternehmensnamen in Governikus GmbH & Co. KG.

Es entstehen immer mehr personenbezogene sowie geschäftskritische Daten durch neue Technologien und neue Medien. Governikus sichert diese Daten. Dies noch mehr in den Köpfen zu verankern, ist eines unser Ziele.“

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