Anwenderbericht

Auf Wachstum programmiert: Hochschule Ruhr West

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Ossama El Abbadi, IT-Service-Mitarbeiter an der Hochschule Ruhr West
Ossama El Abbadi, IT-Service-Mitarbeiter an der Hochschule Ruhr West
(Bild: Kemp)
„Wir haben mehrere Load Balancer geprüft und uns für die LoadMaster 2600 von Kemp Technologies entschieden. Neben Zuverlässigkeit und äußerst attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis der Geräte überzeugte uns das seit Frühjahr 2013 integrierte ESP-Pack“, erklärt Ossama El Abbadi, Mitarbeiter IT-Service an der HRW. Mit dem Edge Security Pack (ESP) ergänzt Kemp seit Mai das Feature-Set seiner LoadMaster-Reihe um eine weitere Sicherheitsfunktion für internetfähige Microsoft-Anwendungen wie Exchange.

Der LoadMaster 2600 ist ein erweiterter Multi-Port-Application-Delivery-Controller (ADC) mit Layer-7-Content-Switching und integrierter ASIC-basierter SSL-Beschleunigung (SSL Acceleration). Er verteilt auf intelligente und effiziente Weise den Nutzer-Traffic; außerdem terminiert und beschleunigt er Layer-7-Anwendungen wie zum Beispiel SSL-Verbindungen. IT-Administratoren verschafft er zudem größere Kontrolle. Darüber hinaus ermöglicht er ihnen auf einfache Weise, das Netzwerk durch Schaffung einer „resource optimization“-Ebene, die den Web- beziehungsweise Anwendungsservern vorgelagert ist, zu optimieren.

Das Edge Security Pack ist eine Application-Layer-Firewall, mit der Kemp auf Microsofts Einstellung des Vertriebs von TMG reagiert hat. ESP bietet die gleichen Funktionen sowie Schlüsseltechnologien wie eine vorgelagerte Authentifizierung am Endpunkt. Des Weiteren beinhaltet das Tool Persistent Logging und Reporting sowie ein echtes Single-Sign-On. Das ermöglicht den Zugang zu mehreren Anwendungen mit einem einzigen Passwort. So hat beispielsweise ein Anwender, der über ein einzelnes LoadMaster-System auf einen Exchange-Server zugreift, gleichzeitig Zugang zu SharePoint und anderen Workloads, wenn diese Teil einer Single-Sign-On-Gruppe sind.

Einführung und Betrieb

Die erste Herausforderung für die IT war es, die „Kemp 2600 Load Balancer“ rechtzeitig vor dem Semesterstart in die bestehende Exchange/SharePoint-Farm zu implementieren – und zwar während der Immatrikulationsphase und ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen. Innerhalb weniger Tage waren die Geräte betriebsbereit und hatten den ersten Test im Parallelbetrieb problemlos bestanden. Hochverfügbarkeit für die 2.300 Clients, die auf die Infrastruktur zugreifen, ist dank der redundanten Infrastruktur nun gegeben.

Seitdem verrichten die Load Balancer zuverlässig ihre Arbeit. Die Zusatzfunktion in Form des ESP-Pack wird derzeit noch getestet und soll noch vor dem kommenden Semesterstart eingeführt werden.

„Die Sharepoint-Server sind unser zentrales Campus-Management für die Studierenden. Hier im e-Campus melden sie sich zum Studienbeginn, zu Seminararbeiten, Zwischen- und Abschlussprüfungen und Klausuren an. Kurz bevor eine Anmeldephase für Klausuren endet, beispielsweise freitags um 18:00 Uhr, wollen sich erfahrungsgemäß noch viele Studierende anmelden. Da das System nun redundant ausgelegt ist, haben wir auch in Spitzenzeiten keine Ausfälle mehr. Vorher mussten wir schon mal ab und an die Wartungsarbeiten auf spät abends legen, um die Ausfallzeiten gering zu halten.

Jetzt können wir quasi unbemerkt Updates vornehmen. Wenn ein Server neu gestartet wird, verschiebt der Load Balancer die Last auf den verfügbaren Server. Das erleichtert die Arbeit enorm. Und sollte jetzt doch mal eines der Systeme ausfallen, wird der Ausfall durch das in sich redundante System aufgefangen – und wir können am darauf folgenden Montag eine langfristige Lösung suchen“, beschreibt El Abbadi die neue Situation.

Besonders gefällt ihm neben der intuitiven Bedienung des Load Balancers der schnelle und zuverlässige Support: „Wir haben selten einen so freundlichen, kompetenten und schnellen Support wie den von Kemp erlebt. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Wir empfehlen jedem, der Load Balancer in seinen IT-Systemen einsetzen möchte oder eine Alternative zu TMG sucht, sich näher mit Kemp Technologies zu befassen. Die Produkte bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Alles in allem ist das eine Investition, die sich gelohnt hat,“ bemerkt El Abbadi abschließend.

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