eGovernment Summit 2010

Auf der Suche nach der Verwaltung der Zukunft

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Mehr Bürgerbeteiligung

Verwaltungsmodernisierung sei ein ununterbrochener Prozess. In den nächsten Jahren wolle Rheinland-Pfalz daher eine noch effektivere und effizientere Verwaltung, eine stärkere Adressatenorientierung, die Erhöhung der Standortattraktivität sowie mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung erreichen. „eGovernment wird bei dieser Weiterentwicklung eine zentrale Rolle spielen. Der Einsatz von Dokumentenmanagementsystemen wird uns helfen, die Informationsflut zu beherrschen und eLearning sowie IT-gestütztes Wissensmanagement werden die Entwicklung hin zu einer Verwaltung 2.0 unterstützen“, so Häfner.

Häfner bricht auch eine Lanze für mehr ePartizipation: „Künftig müssen wir die Möglichkeiten, die uns die elektronische Kommunikation bieten, noch konsequenter für Prozess- und Strukturveränderungen nutzen. Die Verwaltung der Dazu Jürgen Häfner abschließend: „Wir erleben ja gerade in Stuttgart, wie wichtig Transparenz und Bürgerbeteiligung bei der Umsetzung wichtiger politischer Vorhaben sind.“

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Nach Meinung von Horst Westerfeld, CIO des Landes Hessen, kann die Umsetzung der Nationalen eGovernment-Strategie einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Probleme leisten: „Das Zielsystem der Nationalen eGovernment-Strategie besteht aus 20 Einzelzielen – so soll den Bürgern zum Beispiel ein einfacher Online-Zugang zur Verwaltung zur Verfügung stehen, Unternehmen sollen ihre Verwaltungsangelegenheiten elektronisch erledigen können, Bund, Länder und Kommunen sollen Innovationsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft unterstützen und eGovernment soll einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit leisten. Diese und weitere Ziele sind nun in Maßnahmen mit entsprechenden Meilensteinplänen umzusetzen. Das ist die Herausforderung, die Bund, Länder und Kommunen am besten gemeinsam leisten können.“

Utz Schliesky sieht die Sache grundsätzlicher: „Erforderlich ist ein staatliches Innovationsmanagement, das Modernisierungsvorhaben als ganzheitliche Führungsaufgabe begreift. Dies bedeutet aber auch, nicht immer sogleich die reine Fachlichkeit in den Mittelpunkt eines Projekts zu stellen, sondern zunächst die mit einer erfolgreichen Modernisierung verbundenen Managementaufgaben zu definieren und koordiniert anzugehen.“

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