eGovernment Summit 2010

Auf der Suche nach der Verwaltung der Zukunft

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Auf der Suche nach dem besten Ansatz

Dieser Einschätzung stimmt auch Cornelius Everding, CPIO des Landes Brandenburg, zu. Auch er ist der Meinung, dass die größte Herausforderung darin liegt, einen Wandel des Selbstverständnisses der Verwaltung zu erreichen, eine größtmögliche Transparenz staatlichen Handelns zu schaffen und das Bild der Verwaltung beim Bürger neu zu zeichnen und zu vermitteln.

Martin Schallbruch, IT-Direktor im Bundesinnenministerium fasst die zahlreichen Herausforderungen so zusammen: „Eine der größten Schwierigkeiten ist die zunehmende Komplexität der Projekte. Fast jedes eGovernment-Projekt ist ein Integrationsprojekt, das Akteure, Anwendungen und Infrastrukturkomponenten aus unterschiedlichen Bereichen zusammenführt.“

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Ebenso verschieden, wie die Problemlagen interpretieren die Teilnehmer aber auch die möglichen Lösungsansätze.

Jürgen Häfner setzt auf breit angelegte, grenzüberschreitende Bündnisse und Kooperationen. „Verwaltung, IT-Wirtschaft, Wirtschaft allgemein und Wissenschaft müssen in klar abgestimmten Verantwortungsebenen miteinander tragfähige Lösungen erarbeiten. Unser Ansatz des branchen- und nutzenorientierten eGovernment, der jetzt auch in die nationale eGovernment-Strategie eingeflossen ist, ist daher richtig.“

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