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ÖBB und Digitales Österreich präsentieren neuen eGovernment-Dienst Auf der Suche nach Anwendern

| Redakteur: Manfred Klein

Die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) wird eService-Allianzpartner der Plattform Digitales Österreich. Mit dem ÖBB online und mobile Routenplaner „SCOTTY“, sollen Bürger und Unternehmen schnell und einfach die optimale öffentliche Verkehrsverbindung zu den nächstgelegenen Servicestellen von Bund, Länder und Gemeinden ermitteln können.

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Immer mehr neue Anwendungen sollen den Appetit auf eGovernment machen
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( Archiv: Vogel Business Media )

Der Routenplaner „SCOTTY“ greift auf Fahrpläne aller öffentlichen Verkehrsunternehmen in Österreich (Bahn, Bus und städtische Verkehrsunternehmen) zu. Brauchen Bürger und Unternehmen Auskunft über die schnellste und einfachste Route zu einer bestimmten Behörde, können sie diese künftig online auf HELP.gv.at über den Routenplaner berechnen lassen.

Anwender müssen dazu lediglich auf das gewünschte Amt klicken und die Startadresse eingeben. In kurzer Zeit wird der schnellste Weg berechnet und die für die Fahrt nötigen öffentlichen Verkehrsmittel, die Umsteigestellen und –zeiten sowie verbindende Fußwege angezeigt. „SCOTTY“ zeigt auch den ergänzenden Fußweg zur Starthaltestelle und den Weg ab der Zielhaltestelle zum gewünschten Ziel – veranschaulicht durch vergrößerbare Umgebungspläne – an. Darüber hinaus erhalten die Kunden der ÖBB Auskunft über den aktuellen Status des Zuges. Die Information in Echtzeit kann – egal ob der Zug Verspätung hat oder pünktlich ist – jederzeit abgefragt werden.

Das neue Tool soll ab sofort auch allen Kommunen kostenlos zur Verfügung stehen. Darüber hinaus soll durch den Beitritt der ÖBB in die eService Allianz der Plattform Digitales Österreich künftig auch eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich eInfrastruktur erfolgen.

Mit dem Projekt unternimmt die österreichische Bundesregierung, nach dem künftig auch Handy-Signaturen Handy-Signaturen gleichwertig neben der Bürgerkarte eingesetzt werden sollen, einen weiteren Vorstoß die Service-Freundlichkeit seiner eGovernment-Angebote zu erhöhen und so vermehrt Nutzer zu gewinnen. Dazu erklärte Dr. Manfred Matzka aus dem Wiener Bundeskanzleramt: „In Zukunft wird die Nutzung von elektronischen Services im Vordergrund stehen. Unser Ziel ist es, mehr Servicenutzen für Bürger und Bürgerinnen sowie Unternehmen und somit eine hohe Kundenzufriedenheit zu schaffen.“

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