Sicherer Messenger für Verwaltungen[Gesponsert]

Auf den Leib geschneidert

Marco Hauprich, Senior Vice President Digital Labs, Deutsche Post AG
Marco Hauprich, Senior Vice President Digital Labs, Deutsche Post AG (© Deutsche Post AG)

Bereitgestellt von

Ständig tauchen neue Sicherheitsbedenken gegen Kurznachrichtendienste wie WhatsApp & Co. auf. Auch deswegen schrecken Behörden vor deren Einsatz für die eigene Kommunikation zurück. Im Gespräch erklärt Marco Hauprich, Senior Vice President Digital Labs, Deutsche Post AG, warum Verwaltungen bedenkenlos auf SIMSme Business setzen können.

Herr Hauprich, Messenger stehen immer häufiger wegen mangelnden Datenschutzes ­unter Beschuss. Mit Recht?

Marco Hauprich: Die Vorwürfe von Seiten der Datenschützer sind letztlich nicht neu, berechtigt sind sie immer noch. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar beispielsweise zeigt dies ja ständig mit seiner Aufklärung über WhatsApp und dessen Mutterkonzern Facebook. Und die französische Organisation Exodus Privacy hat jetzt herausgefunden, dass mehr als 300 populäre Android-Apps ohne Wissen des Anwenders Tracking-Daten und andere Informationen zum Nutzungsverhalten sammeln. Darunter auch mehrere Messenger. Insofern liegt sicherlich bei vielen Programmen ein ­Datenschutzproblem vor. Und das macht es natürlich für öffentliche Verwaltungen schwer, Kurznachrichtendienste in der Kommunikation einzusetzen.

Sollten die Verwaltungen vor diesem Hintergrund nicht gänzlich auf Messenger verzichten?

Marco Hauprich: Zu einem so drastischen Schritt besteht keine Notwendigkeit. Natürlich, die ­öffentliche Hand hat eine ganz besondere Verpflichtung, die ihr zur Verfügung stehenden Daten vor unberechtigten Zugriffen zu schützen. Und das gilt genauso für ­Hacker-Angriffe wie für Spionage durch ausländische Dienste. Aber davor können sich Behörden schützen, wenn sie einige Grundregeln bei der Auswahl der zu verwendenden App beachten. Dazu zählen die Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Regelungen durch den Anbieter, eine Datenverarbeitung auf Servern im Inland und selbstverständlich eine zuverlässige Ende-zu-­Ende-Verschlüsselung. Wenn ­diese Mindestvoraussetzungen erfüllt sind, ist ein Messengereinsatz durchaus rechtskonform reali­sierbar.

Voraussetzungen, die SIMSme Business erfüllt?

Marco Hauprich: Genau. Wir haben die App speziell für die hohen Sicherheitsanforderungen von Behörden und Unternehmen konzipiert. Sicherlich liegt das Thema Datenschutz auch ein Stück weit in der DNA der Deutschen Post. Die Daten von SIMSme Business werden ausschließlich in Deutschland verarbeitet, wir erfüllen stringent die Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes, der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und des Bundes­amtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Sämtliche Nutzerdaten gelangen ausschließlich verschlüsselt als Hash-Werte auf unsere Server und werden unmittelbar nach Gebrauch wieder gelöscht. Bei uns bleibt kein einziges Datum länger gespeichert als nötig. Dieser konsequente Zero-Knowledge-Ansatz zieht sich durch die ganze Anwendung. Außerdem bieten wir eine Selbstzerstörungsfunktion für Nachrichten und die Wahl zwischen offenen und geschlossenen Nutzerkreisen.

Welche Vorteile bieten denn Messenger gegenüber den konventionellen elektronischen ­Kanälen wie der E-Mail?

Marco Hauprich: Zunächst einmal gehen Behörden dadurch mit der Zeit. Kommunikation wird immer mobiler. Und der Klassiker des elektronischen Austauschs, die E-Mail, stößt an ihre Grenzen. Die GfK hat berechnet, dass ein Arbeitnehmer, der die Hälfte seiner Arbeitszeit am Rechner sitzt, im Schnitt täglich 30 E-Mails bekommt. Es gibt Mails, da muss sich der Leser durch Dutzende von Antworten einschließlich CC- und BCC-Massen scrollen, bis er zur Essenz durchdringt. Das kostet Zeit, die in öffentlichen Verwaltungen dann fehlt. Jede Minute, die ein Mitarbeiter weniger mit dem Durchforsten unnötiger Informationen verbringt, bleibt mehr für seine Kernaufgaben. Der Effekt ist belegbar: McKinsey hat ausgerechnet, dass ein konsequenter Messengereinsatz ein Produktivitätsplus von 30 Prozent bringen kann. Was der Wirtschaft recht ist, kann der Verwaltung nur billig sein.

Wie funktioniert die Implementierung und welche Funktionalitäten stehen zur Verfügung?

Marco Hauprich: Die Einrichtung ist wirklich sehr leicht. SIMSme Business ist ein App, die sich über ein einfaches und intuitives Werkzeug zur Nutzer- und Lizenzverwaltung vom Desktop-Rechner aus steuern lässt. Über das Management Cockpit kann der Adminis­trator der Behörde Lizenzen an Mitarbeiter vergeben und auch wieder entziehen. Er kann einzelne Nutzer bestimmten Gruppen zuordnen und News-Kanäle einstellen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Anpassungen im Bereich der Moderatorenfunktionen bei Gruppenchats vorzunehmen. Funktionell kann jeder Nutzer Text-, Audio- und Videonachrichten, Standorte ebenso wie Präsentationen, Aktenstücke oder Sprachkommentare zu einzelnen Vorgängen in Echtzeit an Kollegen und Vorgesetzte versenden. Alles wie bei den bekannten Messengern, aber ohne­ Sicherheitsrisiko.

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