2. Fachkongress des IT-Planungsrats

Auf dem Weg zur digitalen Bürgergesellschaft

| Redakteur: Manfred Klein

Der 2. Kongress des IT-Planungsrates fand im Stuttgarter Kongress- und Kulturzentrum „Liederhalle“ statt
Der 2. Kongress des IT-Planungsrates fand im Stuttgarter Kongress- und Kulturzentrum „Liederhalle“ statt (Foto: Liederhalle Stuttgart - Bernhard Frei)

Der Fachkongress des IT-Planungsrats kommt an. Mit über 400 Teilnehmern, die sich in 20 Foren und Workshops sowie einer umfangreichen Ausstellung mit 24 Exposés informieren konnten, darf auch die zweite Auflage des Kongresses – diesmal in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart – als Erfolg verbucht werden.

Der Schwerpunkt des Kongresses lag auf den Themen Datenschutz und Informationssicherheit sowie vielen weiteren interessanten Facetten der Informationstechnik, von eGovernment und von Open Government.

Der Bogen reichte aber natürlich weiter und deckte von den Elektronischen Identitäten über Bürgerbeteiligung, Open Data bis zu Themen an der Schnittstelle von Strategie, Recht und Technik alle wichtigen Themenbereiche .

Der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall begrüßte die Teilnehmer und wies in seiner Eröffnungsrede auf die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit im eGovernment mit den Kommunen, aber auch im Rahmen der Fachministerkonferenzen hin.

Die Bundesbeauftragte für Informationstechnik und in diesem Jahr Vorsitzende des IT-Planungsrat, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, ging in ihrer Eröffnungsrede vor allem auf die Bedeutung der geplanten Digitalen Agenda und dem schon für den Sommer angekündigten Strategiepapier Digitale Verwaltung 2020 der Bundesregierung ein.

Die Umsetzung des eGovernment-Gesetzes sei eine der wichtigsten Aufgaben der Agenda für die digitale Bereitstellung der wichtigsten Verwaltungsdienste zu sorgen.

Die Digitale Agenda verstehe sie zudem als offenen Prozess, an dem alle gesellschaftlichen Gruppen beteiligt werden sollen. Dazu Rogall-Grothe: „Wir müssen zu einer digitalen Bürgergesellschaft zusammenwachsen.“

Den dazu notwendigen Prozess des Umdenkens unterstützte der IT-Planungsrat auf allen Ebenen. Zudem hänge der Erfolg dieser Bemühungen in entscheidendem Maße von den Mitarbeitern der Öffentlichen Verwaltungen ab. Diese müssten daher bei diesem Prozess unterstützt werden.

Der IT-Planungsrat wolle daher auch bei der Umsetzung der Digitalen Agenda eine wichtige Rolle spielen.

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