Software AG optimiert Kernprozesse der KV Hessen

Auf dem Weg zum digitalen Unternehmen

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Die Lösung: Digitalisierung der Kernprozesse

Im ersten Schritt hat die Software AG gemeinsam mit Integrationspartner nterra das Master-Data-Managementsystem „webMethods OneData“ eingeführt, um eine solide Datenbasis zu schaffen. Mithilfe des Prozessanalyse-Tools ARIS wurden Prozesse visualisiert und auf Optimerungspotenziale hin analysiert. Die Automatisierung, Ausführung und Integration erfolgte mit Hilfe der BPM-Suite und dem Integration Server der Software AG.

Als erster Anwendungsfall, der die Vorteile der Modernisierung und Digitalisierung besonders eindrucksvoll demonstrieren sollte, wurde die Bearbeitung der Widersprüche identifiziert: Aus bislang zehn verschiedenen Datenquellen, die der Mitarbeiter durchkämmen musste, wurde ein einheitliches Widerspruchs-Cockpit, das alle relevanten Informationen übersichtlich zusammenfasst. Die Widerspruchsfälle müssen nicht mehr einzeln an die Mitarbeiter verteilt werden, sondern werden zu 60 Prozent automatisch je nach definierten Geschäftsregeln zugewiesen. Dadurch konnte allein der Arbeitsaufwand, der täglich bei der Verteilung der Fälle entstand, von zwei Stunden auf 15 Minuten reduziert werden. Ziel ist es, durch die neue Lösung und die Prozessoptimierung die Leistung der gesamten Abteilung um 25 Prozent zu steigern. Darauf aufbauend werden die Lösungen auf weitere Kernprozesse der KV Hessen angewendet, sodass weitere Bereiche der Organisation digitalisiert werden können.

Die Vorteile: Effizienz steigern und für digitale Zukunft aufgestellt sein

Durch die Konsolidierung der Datenbanken und die Digitalisierung der Kernprozesse strebt die KV Hessen in der Widerspruchsbearbeitung bei den Anwaltskosten Einsparungen von bis zu 175.000 Euro pro Jahr und durch die Prozessoptimierung weitere 252.000 Euro an. Der Return on Investment der Software-Lösungen wird dadurch bereits im zweiten Jahr nach Einführung erreicht. Von den offenen Widerspruchsfällen konnte bereits nahezu die Hälfte innerhalb kürzester Zeit bearbeitet und abgeschlossen werden. Daher plant Bereichsleiter Alexander Bender weiter: „Unser Ziel ist es, unsere komplette Organisation in den kommenden zwei, drei Jahren zu digitalisieren. Hierfür haben wir jetzt die optimale Ausgangsbasis geschaffen. Wir sehen uns hier deutschlandweit in einer ganz klaren Vorreiter-Rolle. Gleichzeitig sind wir sehr gut dafür aufgestellt, von dem Konsolidierungsprozess, der bereits zahlreiche Versicherer in Deutschland erfasst hat, zu profitieren, und uns als Marktführer zu etablieren.“ Sein Zwischenstand auf dem Weg zum digitalen Unternehmen fällt entsprechend positiv aus: „Mithilfe der Lösungen der Software AG wird es uns bis zum Jahr 2020 gelingen, bis zu 80 Prozent unserer Prozesse zu digitalisieren.

Geschäftsziele schneller erreichen

Die Software AG hilft Unternehmen dabei, ihre Geschäftsziele schneller zu erreichen. Mit den Technologien des Unternehmens für Big Data, Integration und Geschäftsprozessmanagement steigern Unternehmen ihre Effizienz, modernisieren ihre Systeme und optimieren ihre Prozesse, um qualifizierte Entscheidungen zu treffen und einen besseren Service zu erbringen. Seit mehr als 40 Jahren steht das Unternehmen für Lösungen, die sich am Nutzen für den Kunden ausrichten.

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