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Mit Microsoft und Intel

Asklepios Kliniken verwirklichen das Krankenhaus der Zukunft

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Multitalent RFID

In enger Zusammenarbeit mit Intel wurden bereits Grundlagen für die Nutzung von RFID (Radio Frequency Identification) geschaffen. Die Technologie soll zum Beispiel helfen, medizinische Geräte, wie etwa EKG-Geräte, in der Notaufnahme zu orten. Kostbare Zeit, die bisher mit dem Suchen nach Geräten, aber auch nach Patienteninformationen verbraucht wurde, kann so in die Betreuung der Patienten fließen. Ebenfalls geprüft werden bereits die Vorteile der RFID-Technologie in der hauseigenen Blutbank. Wurden Blutkonserven bisher mit Barcodes versehen und einzeln via Scanner in den Computer eingelesen, sind sie dann mit RFID-Chips ausgestattet und lassen sich kartonweise berührungslos einlesen. Entscheidende Vorteile der Technologie sind jedoch zum einen die verwechslungssichere Kennzeichnung und zum anderen die Möglichkeit eines lückenlosen Nachweises der Konserven. Für noch mehr Sicherheit werden in einem weiteren Schritt die Patienten mit RFID-Bändchen ausgestattet. „Sollte sich das Klinikpersonal trotz vorheriger Sicherheitschecks einmal einem Patienten mit der falschen Blutkonserve nähern, ertönt ein lautes Signal“, erklärt Focke.

Medizinische Betreuung in den eigenen vier Wänden

Im Bereich Home Care zeichnen sich ebenfalls zukunftsweisende Lösungen ab. So findet heute schon Betreuung online von zu Hause aus statt, zum Beispiel bei Parkinson-Patienten, die ihre verschriebenen Medikamente schlecht vertragen. Statt wochenlang ins Krankenhaus zur Beobachtung zu kommen, können sie sich zu Hause selbst filmen und den Film an die Klinik senden. Hier wird das Material ausgewertet und die Zusammenstellung der Medikamente gegebenenfalls neu angepasst.

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