PVS rhein-ruhr setzt auf E-Postbrief mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Arztrechnungen – sicher versenden

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Das neuartige und benutzerfreundliche Verfahren zur Entschlüsselung ist für die Deutsche Post AG patentrechtlich geschützt
Das neuartige und benutzerfreundliche Verfahren zur Entschlüsselung ist für die Deutsche Post AG patentrechtlich geschützt (Bild: Deutsche Post AG)

Etwa 15.000 Arztrechnungen versendet die ärztliche Verrechnungsstelle PVS rhein-ruhr täglich, wobei speziell beim digitalen Versand sensibler Daten auf den E-Postbrief mit zertifizierter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesetzt wird. Mit diesem Produkt der Deutschen Post können Daten erstmals durchgängig verschlüsselt digital verschickt werden.

Privatversicherte werden damit in die Lage versetzt, ihre Rechnungen auf digitalem Weg empfangen zu können, ohne dass Dritte Einsicht in ihre sensiblen Daten erhalten. Auch eine Reihe von Versicherern hat die Lösung bereits erfolgreich getestet und plant in Zukunft deren Nutzung. Darunter sind beispielsweise die Signal Krankenversicherung, die KKH (Kaufmännische Krankenkasse) und die BIG sowie der Lebensversicherer VPV-Versicherungen.

Datensicherheit muss gewährleistet sein

Zur Geheimhaltung verpflichtete Berufsgruppen wie beispielsweise Ärzte, Rechtsanwälte oder Angestellte einer Lebens- oder Krankenversicherung müssen aus rechtlicher Sicht dafür Sorge tragen, dass kein Dritter Einsicht in die sensiblen und personenbezogenen Daten nehmen kann.

Vertrauliche Daten bleiben nach Aussage der Deutschen Post mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung garantiert vertraulich.

Das Unternehmen ermöglicht mit dem E-Postbrief und seiner Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unter anderem die ganzheitliche Abwicklung von Leistungsabrechnungen im Gesundheitswesen.

Benutzerfreundliches Verfahren

Soll beispielsweise eine Rechnung mit Patientendaten an einen Privatkunden vertraulich versendet werden, erhält der Geschäftsanwender den öffentlichen Schlüssel des Kunden und verschlüsselt damit die Rechnung. Anschließend wird sie dem Empfänger per E-Postbrief mit einem durchgängig verschlüsselten Anhang zugestellt. Im Browser des Anwenders wird sie dann automatisch entschlüsselt. Spezielle Hard- oder Software oder umständliche Arbeitsschritte sind nicht erforderlich. Das neuartige und benutzerfreundliche Verfahren zur Entschlüsselung ist zudem für die Deutsche Post AG patentrechtlich geschützt.

„Für die PVS rhein-ruhr ist die strikte Beachtung des Datenschutzes beim elektronischen Versand personenbezogener Daten oberstes Gebot. Mit dem E-Postbrief End-to-End haben wir nun die Möglichkeit, elektronische Kommunikationsmittel für die Abrechnung gegenüber dem Privatpatienten und den Kassen zu nutzen“, erläutert Arno Kinnebrock, Geschäftsführer PVS rhein-ruhr, Mülheim und erklärt weiter: „Unsere Privatpatienten profitieren von einer vertraulichen und bequemen Lösung, da sie sich nicht um die Erzeugung und Verwaltung entsprechender Schlüssel kümmern müssen.“

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