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Lesegeräte erlauben Hackern das Auslesen der PIN beim nPA ARD meldet Sicherheitsmängel beim neuen Personalausweis

Redakteur: Gerald Viola

Das ARD-Magazin „Plusminus“ hat im Sicherheitssystem des neuen Personalausweises, der am 1. November 2010 eingeführt wird, gravierende Mängel festgestellt. Mit dem Chaos Computerclub prüfte die Redaktion Testversionen der Basis-Lesegeräte. Für Betrüger sei es demnach problemlos möglich, geheime Daten abzufangen - inklusive der PIN-Nummer.

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Neuer Personalausweis: Sicherheitslücken vor dem Start
Neuer Personalausweis: Sicherheitslücken vor dem Start
( Foto: BMI )

Die Lesegeräte sind nötig, wenn man den neuen Personalausweis am heimischen Computer nutzen wolle und sich somit für eGovernment-Dienstleistungen oder Internet-Bestellungen zu identifizieren.

Laut Bundesregierung ist das Verfahren für den Verbraucher aber sicher. Für den Betrieb reiche ein „einfaches Basislesegerät ohne eigene Tastatur und eigenes Display aus“, heißt es dazu in den Broschüren des Bundesinnenministeriums. Nach Recherchen von „Plusminus“ erleichtere aber gerade diese Technologie den Klau der Daten.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière sieht im „Plusminus“-Interview keinen unmittelbaren Handlungsbedarf. Eine Million dieser Geräte sollen kostenlos als sogenannte „Starter Kits“ an die Bürger verteilt werden. Die Mittel in Höhe von 24 Millionen Euro kommen dem Konjunkturpaket II. Die Lesegeräte sollen unter anderem über Computer-Zeitschriften und ausgewählte Banken kostenlos verteilt werden.

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