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FITKO übernimmt Geschäftsstelle des IT-Planungsrates „Arbeitsmuskel“ soll föderale Zusammenarbeit auf neue Ebene heben

| Redakteur: Manfred Klein

Zum 1. Juli ist die Geschäftsstelle des IT-Planungsrates offiziell in die FITKO (Föderale IT-Kooperation) übergegangen. Damit übernimmt die FITKO nun alle Aufgabenbereiche der Geschäftsstelle, die bisher im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) eingerichtet war. Die Überführung ist Teil der Bündelungsplanung, die vorsieht, bis 2021 schrittweise alle Geschäfts- und Koordinierungsstellen des IT-Planungsrates in die FITKO zu integrieren.

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Eine Vereinheitlichung der Arbeitsstrukturen, Prozesse und Regelungen ist das Ziel
Eine Vereinheitlichung der Arbeitsstrukturen, Prozesse und Regelungen ist das Ziel
(© visualpower – stock.adobe.com)

Der Übergang der Geschäftsstelle des IT-Planungsrates erfolgte gemäß Staatsvertrag sechs Monate nach der Errichtung der FITKO als Anstalt des öffentlichen Rechts. Die Vorbereitungen fanden bereits in der Aufbauphase der FITKO statt. „Die Planung und Vorbereitungen zur Übernahme der Aufgaben waren sehr umfangreich und bis zuletzt geprägt durch einen intensiven Wissensaustausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der bisherigen Geschäftsstelle. Es freut mich, dass auf diese Weise eine gute und strukturierte Übergabe erfolgen konnte. Noch mehr freut es mich natürlich, dass wir mit der Übernahme unserem Ziel, den IT-Planungsrat umfassend unterstützen zu können, wieder ein Stück näher kommen“, so Dr. Annette Schmidt, Präsidentin der FITKO.

In der FITKO übernehmen zwei Mitarbeiter die organisatorische Unterstützung des IT-Planungsrates sowie seiner Gremien. Alle weiteren Aufgaben der ehemaligen Geschäftsstelle wurden gebündelt und werden in der FITKO durch die jeweils fachlich zuständigen Bereiche betreut und gesteuert.

Bundes-CIO und IT-Planungsrat-Vorsitzender Dr. Markus Richter zur Übernahme: „Die Geschäftsstelle des IT-Planungsrates war zehn Jahre im Bundesministerium des Innern, Bau und Heimat angesiedelt und hat sehr gute Arbeit geleistet. Mit dem Übergang in die FITKO beginnt ein neues Kapitel und ich bin zuversichtlich, dass die Arbeit weiterhin so professionell geleistet wird wie bei den anderen Aufgaben, die die FITKO übernommen hat.“

Die Überführung der bestehenden Strukturen des IT-Planungsrates in die FITKO soll zu einer Vereinheitlichung der Arbeitsstrukturen, Prozesse und Regelungen führen. Auf diese Weise könne die Steuerung und Koordination bestehender und künftiger IT-Kooperationen von Bund, Ländern und Kommunen effektiver und zielgerichteter gestaltet werden.

„Der Wunsch nach einer FITKO hat den IT-Planungsrat von Anfang an begleitet: Sie ist der neue ‚Arbeitsmuskel‘ des IT-Planungsrates. Durch die FITKO heben wir die Verwaltungsdigitalisierung, Standardisierung und föderale Zusammenarbeit auf eine neue Ebene“, so Richter.

Bereits im Januar dieses Jahres übernahm die FITKO die Geschäfts- und Koordinierungsstelle des Föderalen Informationsmanagements (FIM). Es folgen im nächsten Jahr noch die Geschäfts- und Koordinierungsstelle der Behördennummer 115 (angesiedelt beim BMI) und der Geschäfts- und Koordinierungsstelle des Datenportals „GovData“ (angesiedelt in der Senatskanzlei Hamburg).

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