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Arbeitsagentur schickt Pannensoftware aufs Altenteil

17.03.2008 | Redakteur: Gerald Viola

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will sich nach Medienberichten von ihrer Software zur Verwaltung des Arbeitslosengeldes II trennen. Das BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt soll erklärt

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will sich nach Medienberichten von ihrer Software zur Verwaltung des Arbeitslosengeldes II trennen. Das BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt soll erklärt haben, dass die Software A2LL nicht so anpassungsfähig und flexibel programmierbar sei, wie dies notwendig wäre. Die Arbeitsagentur spielt nun offensichtlich mit dem Gedanken, die Software unter dem Namen Allegro selbst zu entwickeln. Über das Programm sollen die Daten von etwa sieben Millionen Hartz-IV-Empfängern erfasst, die zustehenden Leistungen errechnet und ausbezahlt werden. Das von der T-Systems entwickelte Programm A2LL war von Beginn an für Negativschlagzeilen gut, da es immer wieder zu Pannen kam. Fraglich bleibt jedoch, ob die geplante Eigenentwicklung ein Weg aus der Misere ist – nicht immer haben Behörden damit in der Vergangenheit eine glückliche Hand bewiesen.

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