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application virtualization | Anwendungsvirtualisierung

| Redakteur: Gerald Viola

Unter Anwendungsvirtualisierung (auch als Anwendungsportabilität oder Application-Service-Virtualisierung bekannt) versteht man die Kapselung von Anwendungen in einer virtuellen Umgebung,

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Unter Anwendungsvirtualisierung (auch als Anwendungsportabilität oder Application-Service-Virtualisierung bekannt) versteht man die Kapselung von Anwendungen in einer virtuellen Umgebung, die auf jedem Endgerät ausführbar ist. Die Software wird zentral auf einem Server gehostet und auf den Computer eines Anwenders geladen. Dynamic-Link-Library-(DLL-)Programme leiten die Anforderungen der virtualisierten Anwendung auf das Server-Dateisystem um. Wird eine Software auf diese Art auf dem Server ausgeführt, sind keinerlei Änderungen am Betriebssystem oder an der Registry der lokalen Maschine erforderlich. Außerdem werden Computer-Ressourcen in Echtzeit auf Basis sich ändernder Anforderungen zugeteilt.

Zu den Vorteilen der Anwendungsvirtualisierung gehören:

  • Hardwarekostenersparnisse
  • Ersparnisse für Software und Betriebssystemlizenzen
  • Die Fähigkeit, mit einem großen und fluktuierenden Arbeitsvolumen umzugehen
  • Die Fähigkeit, mehrere Versionen eines Anwendungsprogramms gleichzeitig auf einem Computer auszuführen
  • Vereinfachtes Anwendungsmanagement, vereinfachte Upgrades und Migration
  • Die Fähigkeit, Ressourcen voll auszunutzen, ohne die Benutzer bei der Arbeit zu stören
  • Optimale Nutzung der vorhandenen Hardware
  • Flexibilität in Bezug auf die Beschaffung von Hardwareressourcen
  • Verbesserte Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit des Systems

Die Anwendungsvirtualisierung ist in verschiedenen Szenarien sinnvoll wie beispielsweise alle Office-Anwendungen, eCommerce, Banking, dem Börsenhandel, der Verwaltung von Versicherungen, der Simulation von geschäftlichen Abläufen, Supply-Chain-Management und unterstützende Software.

(ID:2021038)