eGovernment im Dialog

App-Wettbewerb: wertvoller Beitrag zur Verbesserung von eGovernment

| Redakteur: Manfred Klein

Die Schirmherrin des App-Wettbewerbs, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe
Die Schirmherrin des App-Wettbewerbs, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe (Foto: Bundesinnenministerium)

Die Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnologie, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, nutzt den Public Sector Parc, um die eGovernment-Aktivitäten des Bundes vorzustellen. Im Mittelpunkt stehen die Themen Moderner Kontakt, Effiziente Prozess­e sowie Sichere Identität und IT-Sicherheit. Wie spielen die Bereiche zusammen?

Eine wichtige Rolle übernehmen die Aktivitäten der Bundesländer, die im Gemeinschaftsbereich „eGovernment for you“ ebenfalls im Public Sector Parc präsent sind. Bund und Länder arbeiten eng zusammen. eGovernment Computing sprach mit der Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnologie über Zielsetzung und Konzeption sowie über die Funktion des von eGovernment Computing angestoßenen App-Wettbewerbs, deren Schirmherrin Rogall-Grothe ist.

Frau Rogall-Grothe, welche Zielsetzung verfolgen Sie in diesem Jahr mit ihrem Engagement im Public Sector Parc?

Rogall-Grothe: Wir wollen in diesem Jahr die Vielfalt der IT- und eGovernment-Projekte zeigen und so vor allem dabei helfen, die verschiedenen Systeme und Infrastrukturkomponenten in eine breite Anwendung zu bringen.

Dabei werden wir uns auf drei Schwerpunkte konzentrieren: Unter dem Schlagwort „Effiziente Prozesse“ werden Prozesse zwischen Wirtschaft und Verwaltung dargestellt, wobei der Prozessdatenbeschleuniger P23R im Vordergrund steht.

Im Bereich „Moderner Kontakt“ präsentiert sich unter anderem die Behördennummer 115. Der Bereich „Sichere Identitäten“ zeigt anhand praktischer Beispiele aus verschiedenen Kommunen die Einsatzmöglichkeiten des neuen Personalausweises und der De-Mail. Aber auch unsere neuen Online-Informationsportale GovData und GovApps werden wir vorstellen.

Zusammen mit den Ständen der Bundesländer im Gemeinschaftsbereich „Government for you“ haben wir einen Mix zusammengestellt, der einen Besuch des Public Sector Parc auf jeden Fall spannend und lohnenswert macht.

… und inwiefern finden die Aktivitäten des IT-Planungsrates darin ihren Niederschlag?

Rogall-Grothe: Der IT-Planungsrat ist das zentrale fachübergreifende Bund-Länder-Gremium für die IT-Steuerung der Öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Er wird dieses Jahr nicht nur am Rande der CeBIT tagen, sondern auch auf dem Stand der Bundesbeauftragten für Informationstechnik (BfIT) vertreten sein.

Neben einem Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des IT-Planungsrates werden zwei Projekte besonders hervorgehoben: Bei dem Projekt „Kfz-Wesen“ wurden unter Federführung der Hansestadt Hamburg moderne Verfahren zur elektronischen Erledigung von Vorgängen rund um die Zulassung von Kraftfahrzeugen entwickelt. Die Ergebnisse dieses Projektes sollen auf der CeBIT dem Bundesverkehrsministerium zur weiteren Umsetzung überreicht werden.

Und im Projekt „Moderne Bürgerdienste“ wird untersucht und erprobt, wie der Zugang zur Öffentlichen Verwaltung mithilfe moderner Bürgerdienste weiter verbessert werden kann. Beide Projekte können auf der CeBIT ausprobiert werden. Daneben stellen wir in Vorträgen zahlreiche weitere Projekte des IT-Planungsrates sowohl auf unserem Stand als auch auf den Ständen der Länder vor.

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