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IDC-Studie Anteil mobiler Mitarbeiter in deutschen Unternehmen

| Redakteur: Katrin Hofmann

Wie hoch der Anteil von mobilen Mitarbeitern in hierzulande ansässigen Betrieben ist, hat IDC gefragt. Es ergaben sich je nach Einsatzgrad fünf Mitarbeiterklassen.

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Nach wie vor dominiert in Firmen der klassische Präsenz-Arbeitsplatz.
Nach wie vor dominiert in Firmen der klassische Präsenz-Arbeitsplatz.
(Quelle: IDC)

Für die Studie „Virtualized Desktop and Client Computing (VCC) in Deutschland 2013“ hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen International Data Corporation (IDC) im Januar 2013 336 deutsche Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern zur Bereitstellung von virtuellen Arbeitsplätzen durch VCC befragt. Im Fokus der Gesamtstudie stand die Frage, welchen Einfluss die Aspekte Mobility, Bring-your-own-Device (BYOD) und IT-Sicherheit auf die aktuelle oder geplante Nutzung von Client-Virtualisierung haben.

Die zunehmende Mobilität der Arbeitswelt zählt zu den wichtigsten Trends in den Unternehmen und steht im engen Zusammenhang mit der explosionsartigen Verbreitung innovativer IT-Endgeräte wie Smartphones und Tablet-PCs, „Bring Your Own Device“ (BYOD) sowie mobilen Business-Applikationen. Wie hoch der Anteil von mobilen Mitarbeitern in deutschen Unternehmen zum aktuellen Zeitpunkt ist, zeigt der Blick auf die Grafik.

Dabei hat IDC fünf Mitarbeiterklassen festgelegt, die wie folgt definiert sind:

  • Nicht mobile Mitarbeiter haben einen festen Büroarbeitsplatz und sind nicht mobil.
  • Mobile Büromitarbeiter haben einen festen Büroarbeitsplatz und sind selten oder gelegentlich auf Geschäftsreisen beziehungsweise im Home Office.
  • Mobile Mitarbeiter sind häufig oder ausschließlich auf Geschäftsreisen und haben nicht unbedingt einen festen Büroarbeitsplatz im Unternehmen (z.B. Consultants).
  • Mitarbeiter im Home-Office arbeiten von ihrem Home Office aus und haben keinen (festen) Büroarbeitsplatz im Unternehmen.
  • Mitarbeiter am externen Standort haben Ihren Arbeitsplatz in einer Filiale bzw. Außenstelle und nicht am Hauptstandort.
  • Freie Mitarbeiter / Partner sind zum Beispiel externe Berater, die nur vorübergehend im Unternehmen sind und keinen festen Büroarbeitsplatz haben.

Der durchschnittliche Anteil an Mitarbeitern, die ausschließlich einen festen Büro-/Firmenarbeitsplatz haben, ist mit 45 Prozent immer noch am höchsten gefolgt von mobilen Büromitarbeitern (18 Prozent) und mobilen Mitarbeitern (14 Prozent). Elf Prozent der Belegschaft arbeiten in einer Außenstelle oder Filiale, also nicht am Hauptstandort. Hinzu kommen sieben Prozent der Mitarbeiter, die ausschließlich vom Home-Office arbeiten und freie Mitarbeiter (fünf Prozent), etwa externe Berater, die keinen festen Arbeitsplatz haben.

Über alle Branchen hinweg arbeiten bereits heute 55 Prozent der Belegschaft zumindest hin und wieder mobil beziehungsweise nicht am Hauptstandort des Unternehmens. Diese Ergebnisse werden durch andere Erhebungen von IDC bestätigt und dokumentieren den Trend zur mobilen Arbeitswelt eindrucksvoll. Dementsprechend haben die User einen hohen Bedarf, mobile IT-Lösungen – wie VCC – für ihre Arbeit zu nutzen. Sie möchten von jedem Ort und zu jedem Zeitpunkt flexibel und damit auch produktiver arbeiten. Lästiges Nacharbeiten am Abend im Hotel oder am festen Arbeitsplatz entfällt und die Durchlaufzeiten der Geschäftsprozesse verkürzen sich.

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