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Business Analytics in deutschen Verwaltungen Anspruch und Wirklichkeit liegen meist weit auseinander

Autor: Manfred Klein

Von Sozialbetrug bis Personalplanung, von Verkehrsplanung bis Umweltschutz – wenn die deutsche Verwaltung doch nur wüsste, was sie weiß, die Einsparungen wären beträchtlich. Mit dem Einsatz von BI ließen sich viele Wissens­lücken schließen. Doch noch zögern viele Verwaltungen, so eine Studie von Sopra Steria Consulting.

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Die Verwaltung hat den Wert von Business Intelligence (BI) erkannt
Die Verwaltung hat den Wert von Business Intelligence (BI) erkannt
(Bild: © goir – Fotolia.com)

Wie in der Privatwirtschaft erfährt der Begriff Business Intelligence (BI) auch im öffentlichen Sektor derzeit einen grundlegenden Bedeutungszuwachs: BI wird heute nicht mehr nur als retrospektives Berichtswesen, das Vergangenes und den Status quo beschreibt, sondern vielmehr als prospektives beziehungsweise analytisches Instrument genutzt. Insbesondere der Einsatz innovativer Analysetechnologien sowie Planungs- und Simulationsprozesse gewinnen stark an Bedeutung. Und die Studie zeigt, dass in Deutschland vier von fünf Verwaltungsentscheider das Potenzial digitaler Daten als Rohstoff für die Optimierung staatlichen Handels erkannt haben.

Dieser Einsicht stünden jedoch häufig festgefügte Ressortgrenzen und offene Fragen im Hinblick auf die rechtlich-ethischen Grundlagen beim großflächigen Analytics-Einsatz in Ämtern und Behörden entgegen, so die Autoren der Studie.