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Videokamera Anpassungsfähige Körperkamera

| Autor: Susanne Ehneß

Axis Communications hat seine erste Bodycam für Polizei, Rettungsdienste und Sicherheitspersonal vorgestellt.

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Körperkameras unterstützen bei Beweissammlung und Strafverfolgung und dienen auch zur Abschreckung
Körperkameras unterstützen bei Beweissammlung und Strafverfolgung und dienen auch zur Abschreckung
(© Axis Communications)

Bodycams – am Körper getragene Videokameras – haben sich mittlerweile ihren Platz erkämpft. Anfangs von Datenschützern kritisiert, haben sie sich in puncto Beweissammlung, Strafverfolgung und Prävention bewährt.

Der Einsatz der Körperkameras ist bei Polizisten ebenso möglich wie bei Rettungsdiensten, medizinischen Diensten, Feuerwehr und Sicherheitsdiensten – beispielsweise für Großveranstaltungen.

Der Netzwerk- und Videolösungsanbieter Axis Communications hat nun auch eine Bodycam im Portfolio: die „Axis Body Worn Solution“. Sie verfügt über eine robuste Kamera, Andockstation und Systemsteuerung und kann durch die offene Systemarchitektur in andere Video-Management-Systeme und Evidenz-Management-Systeme integriert werden.

„Wir freuen uns, mit der Body Worn Solution eine neue Produktkategorie anbieten zu können – eine Lösung, auf die bereits viele unserer Bestandskunden seit längerem warten. Gerade die Möglichkeit der einfachen Integration in bestehende Video-Management-Systeme macht dieses Angebot besonders attraktiv“, erläutert Edwin Beerentemfel, Manager Business Development in der Vertriebsregion Mitteleuropa.

Ansprüche

Bei den neuen Bodycams bestand die Herausforderung laut Axis Communications darin, die optimale Kombination aus Größe, Gewicht, notwendiger Widerstandsfähigkeit und maximaler Batterielebensdauer zu finden. Um all diese Elemente miteinander zu vereinen, umfasste der Forschungs- und iterative Designprozess zahlreiche Gespräche mit (potentiellen) Kunden und Partnern, mehrere Produktprototypen und eine Reihe von Pilotprojekten in der Anfangsphase – beispielsweise in der niederländischen Stadt Almere. Die ganzheitliche Sicht der Kundenanforderung, von der Videoaufnahme vor Ort bis zur Auswertung oder sogar Beweisführung vor Gericht, spielte bei der Entwicklung laut Axis eine entscheidende Rolle. Die Kunden wollten zudem nicht auf ein bestimmtes Video- oder Evidenz-Management-System festgelegt sein.

Laut Beerentemfel führte das Entwicklerteam im Vorfeld „zahlreiche intensive Gespräche mit Strafverfolgungsbehörden und privaten Sicherheitsorganisationen, um ein optimales Produkt zu konstruieren, das den unterschiedlichen Anwendungsszenarien gerecht wird“.

„Es ist entscheidend, dass am Körper getragene Kameras von Beamten und Sicherheitsmitarbeitern einfach und ohne großen Aufwand benutzt werden können, denn diese können unter Stress stehen, widrigen Witterungsbedingungen ausgesetzt sein oder sich in schlecht beleuchteten Bereichen befinden“, weiß Beerentemfel.

Offene Architektur

Um vorhandene Infrastrukturen weiterhin nutzen zu können, entstand eine offene Architektur. Die Kamera kann sich sowohl mit eigener als auch mit Software eines Drittanbieters kombinieren lassen, aber auch eine End-to-End-Lösung durch Axis ist möglich.

Die „Axis Body Worn Solution“ soll noch im zweiten Quartal 2020 erhältlich sein.

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