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Windows 10 Release Alles Wissenswerte zum Start von Windows 10

| Autor / Redakteur: Sebastian Gerstl / Rainer Graefen

Am 29. Juli begann Microsoft mit der Auslieferung von Windows 10. Ein Jahr lang ist das neue Betriebssystem nun als kostenloses Update erhältlich. Bald wird Windows 10 auch in vielen Verwaltungen im Einsatz sein. Zeit also für einen Feature-Überblick – und eine kleine Retrospektive zur Entwicklungsgeschichte von Windows.

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Startklar: Im letzten Windows Insider Preview Build 10240 fehlte die Angabe der Versionsnummer, das Betriebssystem ist Feature-Komplett. Ab den 29. Juli beginnt Microsoft mit dem öffentlichen Rollout der neuen Windows-Version.
Startklar: Im letzten Windows Insider Preview Build 10240 fehlte die Angabe der Versionsnummer, das Betriebssystem ist Feature-Komplett. Ab den 29. Juli beginnt Microsoft mit dem öffentlichen Rollout der neuen Windows-Version.
(Bild: Screenshot/Microsoft)

Ab 29. Juli will Microsoft mit der Auslieferung von Windows 10 an alle Besitzer von Windows 7, 8 und 8.1 beginnen – sofern diese sich für das kostenlose Upgrade entschieden haben. Ein Jahr lang sollen Anwender dabei gratis auf die neueste Betriebssystem-Version umsteigen können.

Um die Belastung der Downloadserver zu minimieren, wird der Rollout dabei voraussichtlich in Etappen vorgenommen: Als Erstes werden die geschätzt 5 Millionen Beta-Tester aus dem Insider-Preview-Programm mit der finalen Version von Windows 10 versorgt, anschließend sollen im Laufe der nächsten Tage die übrigen Kunden in Gruppen gestaffelt ihre jeweilige Windows-Version erhalten. Ob sie dabei eine Home-, Professional- oder Enterprise-Edition bekommen, hängt ganz von der Version ihrer zu Grunde liegenden Fassung Windows Vista, 7, 8 oder 8.1 ab.

Wer auf Windows 10 umsteigt, wird sich auf einige Änderungen einstellen müssen. Alle wesentlichen Neuerungen und Änderungen in Windows 10 haben wir in diesem Artikel zusammengefasst. Positiv sind unter anderem die Rückkehr des Startmenüs und die deutlich verbesserte Performance des Systems.

Außerdem hat Microsoft versprochen, mit Windows 10 endlich das auch ein lange ersehntes Multi-Plattform-OS zu präsentieren: Windows 10 wird in übergreifenden Versionen für PCs, Notebooks, Smartphones, Tablets, SBCs für Anwendungen für das Internet of Things und sogar Holobrillen wie der hauseigenen Hololens erscheinen.

Zudem ist es möglich, universelle Apps für alle Plattformen zu entwickeln. Zu dem Wesentlichen Neuerungen zählen unter anderem Sprachassistentin Cortana und der Internet-Browser Edge.

Wenn Sie als Nutzer eines Windows-8-Tablets oder als Laptopbesitzer die Digitale Assistentin nutzen wollten, sollten Sie sich allerdings auf einen höheren Energiebedarf einstellen: Cortana besitzt ein "Active Listening" Feature, dass die Akkuleistung entsprechend höher beansprucht, zumal hierfür zusätzlich ein aktives Mikrofon vorausgesetzt ist. Wer die Sprachassistentin nicht nutzen möchte, sollte das Feature im entsprechenden Einstellungsmenü deaktivierten, um den Akku zu schonen.

Anwender müssen sich allerdings auch von einigen möglicherweise vertraut gewordenen Funktionen verabschieden. Home-Nutzer werden etwa Automatische Updates nicht mehr verhindern können.

Nach dem Update auf Windows 10 werden zudem unter anderem das Windows Media Center, die aus Windows Vista und 7 bekannten Desktop-Gadgets und die Fähigkeit zum direkten Abspielen von DVDs aus dem Betriebssystem verschwinden. Das hat unter anderem rechtliche wie historische Gründe: Microsoft war in der Vergangenheit wegen des Media Centers mehrmals mit Kartellhütern in Konflikt geraten.

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