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Mindmapping im Governance-Sektor

Alles im Blick mit der Mindmapping-Methode

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Sind alle wesentlichen Informationen gesammelt, werden die verschiedenen Aufgaben einzelnen Personen zugeordnet und mit einer Deadline versehen. Auch Abhängigkeiten zwischen diversen Aufgaben oder Komponenten wie dem Budget oder dem Ressourcen-Management können in der Map visualisiert werden. Damit man immer alles im Überblick hat, können komplexe Projekte auch nach bestimmten Stichwörtern oder Zuständigkeiten gefiltert werden.

So ist es auch sehr einfach, beispielsweise jedem Einzelnen seine Aufgaben zuzuweisen und Ideen in konkrete Aufgaben und Projekte umzuwandeln. Wer will, kann diese sogar aus der Map heraus präsentieren; eine attraktive Möglichkeit, die in der Regel für mehr Aufmerksamkeit sorgt als die altbewährten Powerpoint-Präsentationen; ausprobieren lohnt sich also.

Bei Verfassungsschutz und Polizei im Einsatz

Den Präsentationsmodus schätzt man nicht nur bei deutschen Einrichtungen, sondern auch im benachbarten Ausland – beispielsweise beim Österreichischen Bundesamt für Verfassungsschutz. Hier setzt man bei der Erarbeitung und Umsetzung verschiedener Präventionsmaßnahmen im Bereich des Staatschutzes auf die Mindmapping-Methode, um operative Falldarstellungen zu besprechen oder strategische Analysen umzusetzen. „Wenn wir unsere Ergebnisse dann der Staatsanwaltschaft präsentieren, kann diese die Zusammenhänge und Risiken viel schneller und besser einschätzen und die notwendigen Maßnahmen veranlassen“, heißt es beim Bundesamt für Verfassungsschutz.

Auch bei der Polizei in der Schweizer Hauptstadt ist man begeistert: „Ich bin ein absolut überzeugter Mindmapper, denn die Methode lässt sich in vielen Bereichen hervorragend einsetzen“, erklärt Peter Schneeberger, Dienstchef des Bereichs Technik bei der Kantonspolizei Bern. Schneeberger und Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern wenden die Methode beim Erstellen von Täterprofilen, Spurenvergleichen, Telefonkontrollen, Hausdurchsuchungen oder auch bei der Organisation von großen Polizeieinsätzen an. „So lassen sich komplexe Zusammenhängen sehr plausibel und übersichtlich darstellen”, erklärt der Polizist.

Seitdem die Mitarbeiter der Kantonspolizei die Visualisierungs- und Steuerungssoftware einsetzen, hat sich vieles verändert. Die übersichtliche Mapstruktur unterstützt die Mitarbeiter dabei, die Umstände eines Einsatzes schnell zu erfassen, zu analysieren und die erforderlichen Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Fazit

Mindmaps haben im öffentlichen Sektor immer mehr Anwender und Fans. „Wir können bei unseren ÖV-Veranstaltungen beobachten, dass sich Mindmapping immer mehr durchsetzt und sich von einem Geheimtipp zu einem ernstzunehmenden Trend entwickelt“, stellt Jörg Steiss, Regional VP DACH, Eastern Europe & Nordics von Mindjet, fest. Zumal neben den Erfolgsfaktoren auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt – beim spielerischen Erstellen von Zweigen, kreativen Einsatz von Icons und individuellen Gestalten von Map-Vorlagen.

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