Objektverwaltung mit Near Field Communication (NFC)

Alles im Blick

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Welchen Nutzen hat Ihre Lösung für Verwaltungsmitarbeiter und Bürger?

Seitz: Der Verwaltungsmitarbeiter erfährt eine signifikante Arbeitserleichterung. Kernnutzen ist das Ersparen der Suche nach Objekten. Mit dem Chip am Objekt öffnet sich immer automatisch der richtige Datensatz. Die oft lästige Dokumentation, zum Beispiel erst die Kon­trollergebnisse auf Papier festhalten und später im Büro in den PC tippen, entfällt komplett oder wird stark vereinfacht – unsere App kann auch per Sprache gesteuert werden –, und es bleibt mehr Zeit für die eigentlichen Wartungs- und Inspektionsaufgaben.

Gleichzeitig sichert sich der städtische Kontrolleur gegenüber Haftungsansprüchen durch die lückenlose Dokumentation ab. Kontrolleure können entspannt ihrer Arbeit nachgehen, da Reparaturaufträge an andere Abteilungen im Ticketsystem mühelos verfolgt werden können und sich der jeweilige Status einer Meldung jederzeit abfragen lässt.

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Ein weiterer großer Vorteil für die Verwaltungen ist, dass Meldungen kanalisiert über unser Meldesystem eintreffen und dadurch direkt bei den richtigen Ansprechpartnern landen – vorbei die Zeit der Post-Its!

Für den Bürger ergibt sich auch eine Vielzahl an Vorteilen. Er kann Meldungen an die Stadtverwaltung schnell und unkompliziert abgeben, muss nicht zu den Öffnungszeiten anrufen und sich zum richtigen Ansprechpartner durchfragen. Gleichzeitig fühlt sich der Bürger gehört, weil ihm nun die Möglichkeit gegeben wird, mit der Stadtverwaltung zu interagieren und Feedback erhält – zum Beispiel „Lampe repariert“.

Wie hoch sind die Sicherheitsstandards bei der Datenbank-Verwaltung?

Seitz: Unsere Datenbanken werden in Deutschland gehostet und unterliegen dem Bundesdatenschutzgesetz. Unser zertifizierter Hostingpartner garantiert Ausfallschutz während wir zusätzlich durch ein tägliches Backup für höchste Datensicherheit sorgen. Userdaten und Passwörter werden grundsätzlich mit PHP-Funktionen verschlüsselt abgelegt und zusätzlich mit einem „Salt“ versehen. Der Datenfluss zwischen Datenbank und User wird ausschließlich SSL-verschlüsselt übertragen.

In Schwabmünchen wird die Lösung seit über einem Jahr eingesetzt. Was klappt, wo hakt es noch?

Seitz: Der Bürger nimmt das System sehr gut an, und die Verwaltung ist begeistert! Fast alles funktioniert, ein paar Nebenfeatures fehlen aktuell noch. Wie zum Beispiel ein kartengestütztes Routing zu gemeldeten Problemen, mit dem dann beispielsweise der Bauhof ­eine Route erstellen kann über alle­ Objektklassen hinweg – und mit einer Fahrt die vollen Mülleimer leert, defekte Spielgeräte repariert und den abgebrochenen Ast an einem Baum entfernt.

In der Verwaltung und den dazugehörigen Betrieben haben wir im Grunde jeden überzeugt. Gerade weniger IT-affine Mitarbeiter werden an die Hand genommen und langsam in das System eingeführt. Für unser System ist es wichtig, Berührungsängste, die manche mit dem sehr technischen englischen Begriff „Smart City“ verbinden, zu überwinden. Wir wollen zeigen, dass unsere App mit Anwendern für die Anwender entwickelt wurde – so einfach und intuitiv wie möglich.

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