eHealth-Gesetz

Alle Medikations-Infos in einem Plan

| Autor: Ira Zahorsky

Der Arzt erhält mit dem Netzmedikamentenplan nicht nur eine Komplettübersicht über seine eigenen Verordnungen zu einem bestimmten Patienten, sondern auch über die Verordnungen, die seine Kollegen ausgestellt haben.
Der Arzt erhält mit dem Netzmedikamentenplan nicht nur eine Komplettübersicht über seine eigenen Verordnungen zu einem bestimmten Patienten, sondern auch über die Verordnungen, die seine Kollegen ausgestellt haben. (Bild: Micronova)

Der Netzmedikamentenplan von MicroNova ist eine arztübergreifende Lösung, die auch dem aktuellen Entwurf zum eHealth-Gesetz entspricht.

Der Medikationsplan von MicroNova lässt sich nach schriftlicher Freigabe des Patienten zum Datentransfer von verschiedenen Haus- und Fachärzten eines Ärztenetzes gemeinsam nutzen, unabhängig davon, welches Verwaltungssystem die jeweilige Praxis verwendet. Ärzte sollen so alle erforderlichen Informationen über die Medikation ihrer Patienten erhalten. Dies soll helfen, unerwünschte Wechselwirkungen sowie Doppel- und Mehrfachgaben zu vermeiden.

Die integrierte Interaktionsprüfung soll den Arzt automatisch über mögliche unerwünschte Wechselwirkungen informieren. Die Hinweise sind in verschiedene Warnstufen eingeteilt. Welche Warnstufen angezeigt oder nicht angezeigt werden sollen, kann der Arzt individuell anpassen.

Eine patentierte Schnittstelle der Lösung übernimmt alle Verordnungen eines Arztes zu einem Patienten automatisch aus dessen Praxisverwaltungssystem in einen gemeinsamen Medikationsplan. Eine automatische Prüfung auf Basis des Anatomisch-Therapeutisch-Chemischen(ATC)-Codes, der Wirkstärke und der Darreichungsform soll verhindern, dass Duplikate entstehen. Durch das automatische Übertragen der Verordnungen ist keine Doppelerfassung notwendig. Auch der technologische Aufwand für Installation und Betrieb sei gering, so der Anbieter.

Pflegeeinrichtungen oder Apotheken können ebenfalls an die Lösung angebunden werden, um diese in eine ganzheitliche Behandlung der Patienten einzubeziehen. Und auch für den Patienten kann der Netzmedikamentenplan ausgedruckt werden.

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