Arbeitskreis „Smart Service Welt“

Aktionsplan zu Zukunftsprojekt der Bundesregierung überreicht

| Redakteur: Manfred Klein

Übergabe der Handlungsempfehlungen Smart Service Welt an Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der CeBIT 2014 durch Mitglieder des Arbeitskreis Smart Service Welt
Übergabe der Handlungsempfehlungen Smart Service Welt an Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der CeBIT 2014 durch Mitglieder des Arbeitskreis Smart Service Welt (Foto: Init AG)

Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm auf der CeBIT erste Handlungsempfehlungen des Zukunfts­projektes „Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft“ entgegen. Überreicht wurde der Zwischenbericht stellvertretend für die mehr als 150 Mitglieder des Arbeitskreises „Smart Service Welt“ von acatech-Präsident Prof. Henning Kagermann.

Das von der Bundesregierung im Aktionsplan zur Hightech-Strategie 2020 priorisierte und vom Arbeitskreis „Smart Service Welt“ durchgeführte Zukunftsprojekt untersucht in fünf Arbeitsgruppen die Veränderungspotenziale von Smart Services.

Unter dem Schlagwort „Hybrid Service Economy“ beschreibt der Zwischenbericht, wie physische und digitale Dienstleistungen zu innovativen Smart Services verschmelzen und zu einem gravierenden Paradigmenwechsel in der Wirtschaft führen können.

Die vom Arbeitskreis beschriebenen Anwendungsfälle stellen zudem die Weichen für erste Prototypen.

Die über 50 Mitglieder der Arbeitsgruppe 2 „Internet- und Dienstleistungswirtschaft“ begrüßen den Zwischenbericht. „Die von uns skizzierte ‚Hybrid Service Economy‘ ist durch das enge Zusammenspiel der Online- und Offline-Welt geprägt. Die AG 2 entwickelt die Wertschöpfungskette hinter Industrie 4.0 konsequent weiter und schafft die Basis für innovative Geschäftsmodelle“, sagt AG 2-Sprecher Dirk Stocksmeier, CEO der ]init[ AG für digitale Kommunikation.

Die Mitglieder der AG 2 erarbeiteten in sechs Unterarbeitsgruppen erforderliche Rahmenbedingungen und Empfehlungen für neue daten- und dienstbasierte Geschäftsmodelle.

In dem nun der Bundesregierung vorliegenden Zwischenbericht skizziert die AG 2 auch zwei konkrete Anwendungsfälle: Die „Patientenzentrierte digitale Gesundheitsversorgung“ beschreibt innovative Smart Health Services zur Zusammenführung von behandlungsspezifischen Daten, um eine neue Transparenz für den Patienten und die von ihm autorisierten Ärzte zu schaffen.

Der Use Case „Dinner“ präsentiert einen intermediären, datengetriebenen Ansatz, der über ein persönliches Prozessassistenzsystem digital anschlussfähige Dienste aus Handel, Logistik, Ernährungsberatung und Social Media zu einem Smart Service rekonfiguriert.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42577076 / Projekte & Initiativen)