eGovernment Summit 2013

Akteure vernetzen – neue Ansätze herausarbeiten

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Welche Rolle werden Ihrer Meinung nach die Themen Open Data und Open Government künftig für Verwaltung und Wirtschaft spielen und wo liegen Ihrer Meinung nach bei der Umsetzung besondere Herausforderungen?

Claussen: Open Data und Open Government werden in Zukunft die Zugriffswege und die Art der Informationsbereitstellung neu definieren – nicht aber die Information und den Verwaltungsakt an sich. Die größten Herausforderungen für Verwaltung und Wirtschaft liegen aus meiner Sicht im Bereich Collaboration und den sich daraus ergebenen Auditierungsfragen.

Immer noch aktuell in den Öffentlichen Verwaltungen ist das Thema Cloud Computing. Und immer wichtiger wird das Thema Mobile Government. Wo liegen Ihrer Meinung nach hier besondere Herausforderungen bei der Einführung solcher Systeme und wie kann die IT-Wirtschaft die Öffentliche Hand dabei unterstützen?

Claussen: Cloud Computing bietet enormes Potenzial für eGovernment-Anwendungen, wenn es gelingt, die besondere Struktur der Öffentlichen Hand abzubilden und die Trennung der Instanzen und der Bereitstellung umzusetzen. Die Wirtschaft kann gemeinsam mit der Verwaltung Cloud Services neu definieren und zusätzliche Anwendungsbereiche erschließen – unter der Berücksichtigung der besonderen Rahmenbedingungen. Beim Thema Mobile Government wird es vor allem wichtig sein, punktuelle Lösungen zu vermeiden und stattdessen ganzheitliche Ansätze zu entwickeln, die auch in Zukunft auf unterschiedlichen Plattformen nutzbar sind.

Weshalb unterstützt ihr Unternehmen den eGovernment Summit 2013 und was verspricht sich ihr Unternehmen von diesem Engagement?

Claussen: Wir wünschen uns viele spannende Gespräche mit interessanten Kontakten und möchten unsere Expertise im Cloud-, Collaboration- und Virtualisierungsumfeld in die Diskussion einbringen. Ein Schwerpunkt wird in diesem Jahr sicherlich das Thema Sicherheit in flexiblen und mobilen Zugriffsszenarien sein – hier können wir Verwaltungseinrichtungen mit neuen Technologien und Lösungen umfassend unterstützen.

Die Fragen stellte Manfred Klein.

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