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Sicherheit für kommunale IT-Systeme AKDB erhält zum zweiten die Mal Re-Zertifizierung des BSI

| Redakteur: Julia Mutzbauer

Im Juli hat die AKDB durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine erneute Re-Zertifizierung erhalten.

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Zertifizierte Rechenzentren für Kommunen
Zertifizierte Rechenzentren für Kommunen
(© lensw0rld - stock.adobe.com)

Auch weiterhin können sich Kommunen, Partner und Bürger auf die Sicherheit für kommunale IT-Systeme verlassen. Schon zum zweiten Mal wurde die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) von der BSI re-zertifiziert. Dabei hat das neue Zertifikat wieder eine Laufzeit von drei Jahren und ist somit bis zum 6. Juli 2022 gültig.

Die AKDB verarbeitet in ihren Rechenzentren schutzwürdige Daten aus verschieden Bereichen wie des Meldeamts-, Personal-, Finanz-, Sozial-, Verkehrs- und Grundstückswesens. Für die elektronischen Personenregister ist die BSI-Zertifizierung zudem rechtlich vorgeschrieben.

Künftig werden auch höchste Sicherheitsanforderungen im Bereich der Online-Kfz-Zulassung im Rahmen des Projekts i-Kfz Stufe 3 verlangt. „Dabei müssen Kommunen sich um keine Sicherheitsprüfungen kümmern, wenn sie die Software im BSI-zertifizierten Rechenzentrum der AKDB betreiben“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der AKDB, Rudolf Schleyer. „Auch im Zusammenhang mit der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und der hohen Schutzwürdigkeit der Daten ist das Zertifikat von entscheidender Bedeutung“, so Schleyer.

Zertifizierung

Bei einer Zertifizierung bestätigt ein beglaubigter Auditor der AKDB ein umfangreiches IT-Sicherheitsmanagement-System, indem er eine mehrtägige Vor-Ort-Prüfung durchführt und einen detaillierten Auditbericht erstellt, der vom BSI geprüft wird. Im Zertifikat sind sämtliche kundenspezifischen IT-Prozesse der AKDB in ihren Rechenzentren, alle dort verwendeten Fachverfahren und Dienste sowie die elektronischen Personenstandregister mit eingeschlossen.

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