Suchen

eGovernment-Ratgeber-Serie (Teil 4, Standardisierung) Acht Lösungsansätze für IT-Probleme in der Öffentlichen Verwaltung (4/8)

| Autor / Redakteur: Frank Zielke / Gerald Viola

Manchmal sind es nur Missverständnisse: Die Fachabteilung in der Öffentlichen Verwaltung spricht eine „andere Sprache“. Die IT-Abteilung „versteht nur Bahnhof“ – und umgekehrt. Manchmal passen Strukturen nicht zusammen, um erfolgreich eGovernment umzusetzen. Frank Zielke, Vorstand der ITSM Consulting AG, hat für eGovernment Computing acht nahezu alltägliche IT-Probleme ermittelt und zeigt Lösungsansätze auf.

Firmen zum Thema

Standardisierung durch IT – Gift für die Öffentliche Verwaltung?
Standardisierung durch IT – Gift für die Öffentliche Verwaltung?
( Archiv: Vogel Business Media )

In der heutigen Ratgeberfolge geht es um „Die Standardisierung darf nicht übertrieben werden“.

Bildergalerie

Problemstellung: Zwar müssen aus Gründen der Effizienz bestimmte IT-Funktionen standardisiert werden. Doch die verwaltungsindividuellen Anforderungen können damit nicht bedarfsgerecht abgebildet werden, wenn die Strategien von einem Höchstmaß an Standardisierung geprägt sind.

Lösungsansätze: Zweifellos haben die Zentralisierungsprojekte der IT in den letzten Jahren einen sehr massiven Einfluss auf die Effizienz und Qualität der Verwaltungsprozesse gehabt. Ebenso wurden auf diesem Weg die Wirtschaftlichkeitsbedingungen der gesamten technischen Infrastruktur samt ihrer Dienste und Prozesse deutlich verbessert.

Allerdings sind damit noch nicht zwangsläufig ausreichend zukunftsträchtige Bedingungen geschaffen, weil die dezentralen Anforderungen nicht ausschließlich über standardisierte Dienste und Prozesse bedient werden können. Vielmehr steht die eGovernment-IT vor der anspruchsvollen Aufgabe, eine Balance von Standardisierung und Individualisierung zu schaffen, damit das Leistungsangebot und der behördenindividuelle Bedarf nicht in einen Spagat geraten.

Vermutlich werden die Flexibilitätsanforderungen in den Verwaltungen zukünftig sogar steigen. Die Konsequenz daraus sollte lauten, neue Modelle in der Gestaltung der IT-gestützten Computerarbeitsplätze zu entwickeln. Sie könnten darin bestehen, ein breites Angebot an kleingliedrigen Services, Anwendungen und Gerätekomponenten zu konzipieren, aus denen die Verwaltungen ihre jeweiligen Konfigurationen an Techniken und Diensten selbst zusammenstellen.

Artikelfiles und Artikellinks

Link: Frank Zielke

(ID:2052918)