Niedersachsen beschließt Fortsetzung der IT-Strategie

| Redakteur: Manfred Klein

Innenminister Uwe Schünemann erwartet sich von der IT-Strategie eine Reduktion der IT-Kosten
Innenminister Uwe Schünemann erwartet sich von der IT-Strategie eine Reduktion der IT-Kosten (Foto: Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport)

Die Niedersächsische Landesregierung hat in einer Kabinettssitzung auf Vorschlag von Innenminister Uwe Schünemann die Fortschreibung der strategischen Ziele für den Einsatz der Informationstechnik beschlossen. Die Landesregierung will den IT-Einsatz künftig auf der Grundlage von landesweit einheitlichen Qualitätsstandards ausrichten.

So soll nicht nur eine moderne Infrastruktur geschaffen werden, sondern auch die Kosten soweit wie möglich begrenzt werden. Durch den Einsatz moderner „Green-IT" lasse sich zudem der Energieverbrauch erheblich senken. „Auf diese Weise kann auch die Informationstechnik einen Beitrag zur Energiewende leisten", so Schünemann.

Ein besonderer Schwerpunkt der künftigen IT-Strategie ist die Abwehr von Cyber-Angriffen. Die Landesregierung legt einen Schwerpunkt auf eine angemessene Krisenprävention und will dabei verstärkt die Zusammenarbeit mit den öffentlichen und privaten Betreibern wichtiger Infrastrukturen suchen.

Schünemann sagte dazu: „Cyber-Attacken sind die Bedrohungen der Zukunft. Staat und Wirtschaft müssen gemeinsame Abwehrstrategien entwickeln.“ Die im Innenministerium angesiedelte IT-Abteilung übernimmt die Koordinierungsfunktion.

Die Landesregierung strebt einen Ausbau der Kooperation mit den Kommunen bei IT-Dienstleistungen und -Infrastruktur an. So sollen wichtige Synergieeffekte entstehen. Ein erster Workshop mit den kommunalen Spitzenverbänden und den kommunalen Datenzentralen habe gezeigt, dass auch auf kommunaler Seite ein Ausbau der Zusammenarbeit im IT-Bereich positiv gesehen werde, heißt es aus dem Innenministerium.

Geprüft wird auch der Aufbau einer „Niedersachsen-Cloud", die eine gemeinsame Nutzung von IT-Verfahren ermöglichen soll.

Bei „Open Data" strebt die Landesregierung an, ihre Daten für die Bürger weitgehend bereit zu stellen. Dabei wird sie jedoch rechtliche und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Insbesondere will sie die Vertraulichkeit personenbezogener Daten entsprechend der datenschutzrechtlichen Vorgaben sicherstellen.

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