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IDC befragte Unternehmen Ab wann kann man von Big Data sprechen?

| Redakteur: Katrin Hofmann

Die Marktforscher von IDC haben deutsche Firmen danach gefragt, ab welcher Größenordnung man aus ihrer Sicht von Big Data reden kann.

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Sogar bei niedrigeren Datenvolumen unter 50 Terabyte spricht Mancher von Big Data.
Sogar bei niedrigeren Datenvolumen unter 50 Terabyte spricht Mancher von Big Data.
(IDC)

Im Rahmen der Studie „Big Business dank Big Data? Neue Wege des Datenhandlings und der Datenanalyse in Deutschland 2012“ hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDC im September 2012 eine Befragung unter 254 deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern durchgeführt. Ziel der Untersuchung war es, die aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätze für das neue IT-Paradigma Big Data zu untersuchen.

Häufig wird diskutiert, ab welcher Größenordnung man von Big Data reden kann. Dabei kommt unter Fachleuten häufig die Zahl 100 Terabyte zur Sprache. Auch IDC betrachtet diese Größenordnung als einen realistischen Bezugspunkt. Ein Blick auf die Grafik zeigt, wie die Befragten Unternehmen dazu stehen.

Knapp die Hälfte der Unternehmen ist hier derselben Ansicht. Zirka 30 Prozent verstehen unter Big Data Datenvolumen im Bereich 100 bis 1000 Terabyte (1 Petabyte), etwa 14 Prozent verbinden damit 1 Petabyte und mehr. Mittelständische Unternehmen ordnen Big Data eher Datengrößen von 10 bis 99 Terabyte zu. In einigen wenigen Fällen werden auch weniger als 10 Terabyte genannt. Das sind vorrangig Unternehmen als den Branchen Bildung und Fertigung.

IT-Entscheider und Business-Entscheider stimmen in ihren Einschätzungen weitgehend überein. Dieser Umstand zeigt, dass hier ein einheitliches Verständnis vorliegt.

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