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Krisenhelfer Open Source 9 Gründe sich in schwierigen Zeiten mit Open Source zu beschäftigen

| Autor / Redakteur: Dr. Michael Bark / Gerald Viola

Angesichts der Wirtschaftskrise verspüren IT-Verantwortliche derzeit vor allem eines: Kostendruck. Nach Ablauf des Konjunkturprogramms II werden die CIOs im Public Sector diesen Druck noch stärker zu spüren bekommen. Gewinner sind daher Produkte und Lösungen, die helfen, Kosten einzusparen, und die gleichzeitig einen hohen Grad an Flexibilität erlauben. Ein möglicher Ansatzpunkt in diesem Zusammenhang ist das Thema Open Source.

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Im Rathaus Schwäbisch Hall setzen die Verantwortlichen seit Jahren auf Open Source
Im Rathaus Schwäbisch Hall setzen die Verantwortlichen seit Jahren auf Open Source
( Archiv: Vogel Business Media )

Der folgende Artikel zeigt neun Gründe auf, warum es für Öffentliche Einrichtungen lohnend sein kann, sich mit Open Source und seinen vielfältigen Einsparpotenzialen auseinanderzusetzen – gerade, aber nicht nur in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

1. Unabhängigkeit von Herstellern

Der Einsatz erprobter, stabiler Applikationen, die sich an offenen Standards orientieren, ist ein lang anhaltender und nachhaltiger Trend in der IT. Ein Grund dafür gewinnt gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise an Bedeutung: Durch Open-Source-Systeme lassen sich Abhängigkeiten von Herstellern reduzieren. Denn diese versuchen, Öffentliche Einrichtungen durch proprietäre Erweiterungen an sich und die eigenen Produkte zu binden. Open Source dagegen bedeutet Unabhängigkeit von Herstellern und mehr Flexibilität.

Problematisch kann der Einsatz proprietärer Software zudem dann werden, wenn der Hersteller in der Krise die Weiterentwicklung seiner Software nicht mehr gewährleistet, den Support einstellt oder im schlimmsten Fall sogar Konkurs anmeldet. In diesem Fall wären die getätigten Investitionen gefährdet. Die Verfügbarkeit des Quellcodes dagegen garantiert einen gewissen Investitionsschutz.

2. Kostenloser Support

Einsparpotenziale ergeben sich auch im Bereich Support. Öffentliche Einrichtungen, die Open-Source-Systeme einsetzen, können den kostenlosen Support von Communities, Foren, Blocks und Tutorials nutzen. Bei kommerziellen Lösungen sind äquivalente Leistungen in dieser Form kaum erhältlich oder werden ansatzweise durch die Wartungsgebühr „erkauft“.

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