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Bund-Länder-Vereinbarung unterzeichnet 500 Millionen Euro für IT-Administratoren an Schulen

Autor: Susanne Ehneß

Das Förderprogramm DigitalPakt Schule hat mittlerweile ein Gesamtvolumen von mehr als sieben Milliarden Euro. Für die Wartung der digitalen Technik erhalten die Schulen 500 Millionen.

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Die Schulen werden bei der Digitalisierung finanziell unterstützt
Die Schulen werden bei der Digitalisierung finanziell unterstützt
(© bluedesign - stock.adobe.com)

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat die Bund-Länder-Vereinbarung für die Förderung von Administratorinnen und Administratoren unterzeichnet, die sich an den Schulen um die digitale Technik kümmern. Damit kann die Verwaltungsvereinbarung am heutigen Mittwoch in Kraft treten – und die 500 Millionen Euro können an die Schulen fließen.

Technischer Support

„Durch die Corona-Pandemie mussten die Verantwortlichen schnell handeln und die Digitalisierung der Schulen beschleunigen. Besonders durch die vom Bund bereitgestellten Mittel im DigitalPakt Schule konnte gerade in den zurückliegenden Monaten die digitale Infrastruktur für digitales Lernen verbessert werden, auch wenn wir noch nicht am Ziel sind“, kommentiert Karliczek. Durch diese Maßnahmen sei aber gleichzeitig die Anforderung an den technischen Support vor Ort enorm gestiegen. Deshalb investiere der Bund jetzt weitere 500 Millionen Euro für die Förderung der Ausbildung und der Finanzierung von IT-Administratorinnen und Administratoren, die sich vor Ort um die Technik kümmern sollen. „Das ist ein wesentlicher Baustein, um die Digitalisierung der Schulen in nächster Zukunft zu forcieren“, betont die Bildungsministerin.

Anträge können bei den Ländern gestellt werden, sobald deren Förderrichtlinien veröffentlicht wurden.

Laptops für Lehrer

„Das Administratoren-Programm reiht sich in die Digitalisierungs-Hilfen des Bundes in der Corona-Pandemie ein: In unserem Sofortausstattungsprogramm haben wir bereits frühzeitig mit 500 Millionen Euro dafür gesorgt, dass Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keine eigenen Laptops nutzen können, mit Leihgeräten ausgestattet werden können“, so Karliczek. Damit ist das Ende aber noch nicht erreicht. Derzeit berate man mit den Ländern, um weitere 500 Millionen Euro für Laptops für Lehrkräfte bereitzustellen. „In dieser Krise arbeiten Bund und Länder besonders gut und eng zusammen. Das zeigt sich auch im DigitalPakt Schule, der mit Mitteln der Länder mittlerweile ein Gesamtvolumen von mehr als sieben Milliarden Euro hat“, so die Bundesministerin.

Die Länder verpflichten sich ihrerseits, die digitale Fortbildung der Lehrkräfte nicht nur auszubauen, sondern dies auch zu bilanzieren und dem Bund zu berichten. „Damit wird nachvollziehbar, welche Aufwände für die Qualifizierung der Lehrkräfte getrieben werden, damit die digitale Technik in den Schulen pädagogisch zielgerichtet eingesetzt wird“, heißt es vonseiten des Bundesbildungsministeriums.

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