Gesamtaufwand für die ITIL-Ausbildung kann reduziert werden

5 Tipps für bedarfsgerechtere und kostengünstigere ITIL-Schulungen

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4. Nicht an den Kompetenzen vorbei ...

4. ITIL-geschulte Mitarbeiter nicht vorbei an ihren Kompetenzen einsetzen: Zu einem weit verbreiteten Phänomen gehört auch, dass die in ITIL ausgebildeten Mitarbeiter in ihrer Organisation nicht so eingesetzt werden, dass sie die gewonnenen Kompetenzen in Projekten oder im Betrieb anwenden können. In solchen Fällen reduziert sich der Nutzen zwangsläufig und amortisieren sich die betreffenden Ausbildungsinvestitionen nicht.

5. Standardangebote links liegen lassen

5. ÖV-individuelle Schulungen treffen oft besser den Bedarf als Standardangebote: Üblicherweise besuchen Mitarbeiter externe ITIL-Trainings mit inhaltlichen Standards. Eine schlankere und nutzenoptimierte ITIL-Ausbildung entsteht vielfach jedoch über individualisierte Schulungen. Sie lassen sich unmittelbar an den Bedürfnisse und Besonderheiten der betreffenden Öffentlichen Verwaltung ausrichten, wodurch die Mitarbeiter präziser auf ihre Rollen zugeschnitten ausgebildet werden.

Sparen – aber mit Augenmaß

Riedel schätzt, dass unter Berücksichtigung dieser Planungsprinzipien der Gesamtaufwand für die ITIL-Ausbildung um 20 bis 40 Prozent reduziert und gleichzeitig der Nutzen gesteigert werden kann. Andererseits warnt er davor, den Rotstift zu sehr anzusetzen. „Angesichts der kontinuierlich steigenden Anforderungen im IT-Servicemanagement muss das Ziel sein, intelligente Schulungskonzepte zu entwickeln, die möglichst genau die Erfordernisse abbilden, aber gleichzeitig auch die wirtschaftlichen Aspekte nicht außer Acht lassen“, betont der Consultant.

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