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News 3 Milliarden Euro Einsparpotenziale in Öffentlicher Verwaltung

| Redakteur: Gerald Viola

Auf insgesamt drei Milliarden Euro beziffert eine aktuelle Studie der Top-Managementberatung A.T. Kearney die jährlichen Einsparpotenziale in der Öffentlichen Verwaltung durch die

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Auf insgesamt drei Milliarden Euro beziffert eine aktuelle Studie der Top-Managementberatung A.T. Kearney die jährlichen Einsparpotenziale in der Öffentlichen Verwaltung durch die Konsolidierung interner Abläufe mittels innovativer Technologien. Durch sogenannte „Shared Services“ könnte sowohl die Produktivität gesteigert als auch den Bürgern neue Dienstleistungen angeboten werden. Den A.T. Kearney-Experten zufolge ließe sich bei Gemeinden 1,8 Milliarden, in den Ländern 1,12 Milliarden und auf Bundesebene 150 Millionen Euro pro Jahr durch Shared Services einsparen. Die Studie basiert auf einer globalen Untersuchung, bei der die Organisation staatlicher Einrichtungen in weltweit neun verschiedenen Ländern untersucht wurde. Dabei zeigten sich zahlreiche erfolgreiche Beispiele für den Einsatz von Shared Services, die sich auch auf den deutschen Verwaltungsapparat übertragen lassen.„Der globale Vergleich zeigt einen eindeutigen Trend in der Öffentlichen Verwaltung in Richtung Shared Services, mit allerdings sehr unterschiedlichem Umsetzungsgrad. Ziel unserer Studie war es, erfolgreiche Beispiele aus Öffentlichen Verwaltungen anderer Länder auf Deutschland zu projizieren“, sagt Studienautor Stephan Frettlöhr: „Grundsätzlich kann man sagen, dass ein Verbesserungspotenzial von bis zu 20 Prozent durchaus zu erreichen ist, wobei vor allem die neuen Möglichkeiten moderner Informationstechnologien (IT) eine zentrale Rolle spielen. Im Grunde genommen sind sie sogar erst die Voraussetzungen dafür, um mittels Shared Services die Öffentliche Verwaltung zu optimieren.“

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