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Bundesinnenminister Dr. de Maizière treibt eGovernment voran 20 Projekte sollen Bundesverwaltung nachhaltig modernisieren

Redakteur: Gerald Viola

Der Auf- und Ausbau von Dienstleistungszentren steht im Mittelpunkt des Modernisierungsprogramms „Vernetzte und transparente Verwaltung“, das die Bundesregierung heute beschlossen hat. Das Programm ist die übergreifende Strategie für den weiteren Modernisierungsprozess in der Bundesverwaltung in der laufenden Legislaturperiode. Ziel des Programms ist es, durch strukturelle Reformen, neue Kooperationsformen und eine bessere horizontale und vertikale Zusammenarbeit die Effizienz und Effektivität der Verwaltung weiter zu steigern.

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Innenminister de Maizière: Sparkurs und Modernisierung
Innenminister de Maizière: Sparkurs und Modernisierung
( Archiv: Vogel Business Media )

In dem Programm werden 20 Vorhaben aus den Bereichen Personal, Organisation und Informations- und Kommunikationstechnologie zusammengefasst und mit konkreten Planungen für die laufende Legislaturperiode unterlegt.

Die Maßnahmen verbinden Effizienz-, Transparenz- und Qualitätsziele mit Mitarbeiter- und Gemeinwohlorientierung und sind miteinander verzahnt. Vorhaben, die bereits in den vergangenen Jahren die Erneuerung der Bundesverwaltung in Gang gesetzt haben, werden im Sinne von Nachhaltigkeit fortgesetzt und schlüssig ergänzt.

Die Bundesverwaltung muss noch mehr sparen

Bundesinnenminister Dr. de Maizière: „Die Bundesverwaltung muss in den kommenden Jahren große Einsparanstrengungen leisten. Zusätzlich fordern uns sinkende personelle Ressourcen heraus. Trotzdem gilt es, die zunehmend vielfältigen und komplexen Aufgaben auch weiterhin in hoher Qualität und gemeinwohlorientiert zu erfüllen und den Erwartungen, die an eine moderne Verwaltung gestellt werden, gerecht zu werden. Deshalb müssen wir die Modernisierung der Verwaltung unvermindert fortsetzen - mit dem Ziel effizienter und effektiver Strukturen und Verfahren.“

Neue Formen der Kooperation, Koordination und Kommunikation gesucht

Das Regierungsprogramm fordert darüber hinaus auf, Aufgaben und die Art und Weise, wie diese Aufgaben erfüllt werden, kritisch zu prüfen. Darin liege ein großes Effizienzpotenzial, ebenso wie in schlanken Strukturen mit klaren Verantwortlichkeiten und im Abbau von Mehrfachzuständigkeiten und Überschneidungen.

Wichtiges Anliegen des Regierungsprogramms sind ressort- und ebenenübergreifende Lösungen überall da, wo sie die beste Wirkung zeigen und das beste Ergebnis versprechen. Wo es sinnvoll und rechtlich zulässig ist, sollen Vorhaben flächendeckend umgesetzt werden, beispielsweise beim Auf- und Ausbau von Dienstleistungszentren.

Damit sind neue Formen der horizontalen und vertikalen Kooperation, Koordination und Kommunikation verbunden.

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